Afghanistan
14 Tote bei Kämpfen in Kabul

Die Lage in Kabul ist alles andere als stabil: Erst nach 19 Stunden ist es Sicherheitskräften am Mittwoch gelungen, einen Angriff der Talibankämpfer zu beenden. 14 Zivilisten und Polizisten starben, darunter drei Kinder.
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KabulNach dem stundenlangen Großangriff radikalislamischer Taliban-Kämpfer auf die US-Botschaft und das Nato-Hauptquartier in Kabul haben die Sicherheitskräfte die Lage wieder in den Griff bekommen. 19 Stunden nach Beginn des Angriffs am Dienstag erklärte der Sprecher des Innenministeriums, Siddik Siddiki, die Situation sei wieder unter Kontrolle, die beiden letzten verschanzten Taliban-Kämpfer seien getötet worden.

Nach Angaben Siddikis und eines Sprechers der Nato-Truppe ISAF wurden insgesamt 14 afghanische Zivilisten und Polizisten getötet, unter den Opfern waren auch drei Kinder. 19 Afghanen und sechs ISAF-Soldaten wurden demnach verletzt.

Mehrere Taliban-Kämpfer hatten am Dienstag koordinierte Angriffe auf das stark bewachte Zentrum Kabuls gestartet. Sechs von ihnen verschanzten sich in einem mehrstöckigen Rohbau, von dem aus sie die Nato-Zentrale und US-Botschaft beschossen. Die letzten überlebenden Aufständischen weigerten sich bis zu ihrem Tod, aufzugeben und lieferten sich bis Mittwochmorgen Kämpfe mit den afghanischen Sicherheitskräften und den ISAF-Soldaten. Der spektakuläre Angriff wirft ein düsteres Licht auf die Lage Afghanistans vor der für 2014 geplanten Übergabe der Sicherheitsverantwortung an die afghanischen Truppen.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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