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Afghanistan-Abzug: Pentagon rückt Aussage zu US-Truppen zurecht

US-Verteidigungsminister Leon Panetta hat kurz vor dem Treffen mit seinen Nato-Kollegen erklärt, US-Truppen würden bereits 2013 den Kampfeinsatz in Afghanistan abschließen. Jetzt ist die Aussage scheinbar anders.

US-Verteidigungsminister Leon Panetta Quelle: Reuters
US-Verteidigungsminister Leon Panetta Quelle: Reuters

Washington / Brüssel Über die Rolle der US-Soldaten in Afghanistan ist nach Angaben der Regierung in Washington bislang keine Entscheidung gefallen. Die Äußerungen von Verteidigungsminister Leon Panetta, nach denen sich die amerikanischen Truppen bereits vor Ende 2013 aus dem Kampfeinsatz zurückzögen, seien kein Kursschwenk, sagte ein Regierungssprecher am Donnerstag.

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Der Zeitplan für einen Truppenabzug stehe im Einklang mit den Nato-Plänen, die eine Übergabe der Sicherheitsverantwortung bis Ende 2014 vorsähen. Der Minister habe lediglich eine Einschätzung abgegeben, was im Zusammengang mit diesen Plänen passieren könne, sagte der Sprecher.

Panetta hatte wenige Stunden vor einem Treffen mit seinen Nato-Kollegen überraschend erklärt, die US-Truppen würden nach dem Rückzug aus dem Kampfeinsatz nur noch eine unterstützende Rolle bei der Ausbildung und Beratung der afghanischen Sicherheitskräfte spielen.

Afghanistan

Die Nato-Verteidigungsminister bekräftigten bei ihrem Treffen in Brüssel, der Zeitplan eines Abzugs der Nato-Kampftruppen bis Ende 2014 stehe nicht in Frage.

Zuletzt hatte auch Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy erklärt, dass die französischen Soldaten bis Ende 2013 abziehen sollen. Wie Sarkozy kämpft US-Präsident Barack Obama in diesem Jahr um seine Wiederwahl. Ein rascheres Ende des kostspieligen Kampfeinsatzes könnte beiden Auftrieb in der Wählergunst verschaffen.

Die USA hatten mit ihrem beschleunigten Zeitplan zum Ende des Kampfeinsatzes in Afghanistan für Irritation über die Nato-Ausstiegsstrategie gesorgt. Afghanistan hatte überrascht auf die Ankündigung Panettas erklärt. „Die Entscheidung, dies ein Jahr vorzuziehen, wirft die gesamten Planungen für die Übergangsphase über den Haufen“, hieß es in afghanischen Regierungskreisen.

Nach den bisherigen Nato-Plänen ist ein Kampftruppenabzug erst bis Ende 2014 vorgesehen. Dabei werde es auch bleiben, betonte Verteidigungsminister Thomas de Maiziere nach einem Gespräch mit Panetta am Donnerstag in Brüssel.

  • 03.02.2012, 00:35 UhrAnonymer Benutzer: lollipop

    de facto ist die g.w. bush adminstration noch teurer geworden, als irgendein republikaner sich das vorzustellen wermag: es war g.w. bush der die Welt an den Rand einer Weltkatastrophe gebracht hatte.

    Diesem Arschloch kamen diese Mullah-Schwachköpfe geradezu wie als Geburtstagsgeschenk ins Haus.

  • 03.02.2012, 00:21 UhrAnonymer Benutzer: ps__

    Wobei Donald Rumsfeld damals ja eindeutig klargestellt hatte, es ginge nicht gegen die Bevölkerung Afghanistans.
    Ja wogegen denn sonst?
    Schauen sich GI's möglicherweise nur die schöne Berglandschaft Afghanistans an?
    Das hätte die Welt aber auch billiger haben können.

  • 03.02.2012, 00:06 UhrAnonymer Benutzer: der_rest_vom_schuetzenfest

    Was soll der arme Kerl auch sagen?
    Mal eben irgendwohin fahren und Leute abknallen: das ist nicht ganz so einfach wie G.W. Bush sich das so vorgestellt hatte.

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