Afghanistan-Konflikt
Trump will neue Militär-Strategie vorstellen

In einer TV-Rede will sich Donald Trump am Montagabend an die Nation wenden: Darin soll es um seine Militärstrategie für Aghanistan gehen. Es ist die erste formelle Fernsehansprache seit Beginn seiner Amtszeit.
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WashingtonUS-Präsident Donald Trump will am Montagabend (Dienstag 03.00 Uhr MESZ) seine neue Militärstrategie für Afghanistan und Südasien vorstellen. Er werde sich dafür von Fort Myer in Virginia aus in einer Rede an die Nation wenden, kündigte das Weiße Haus am Sonntag an. Es ist die erste formelle Fernsehansprache Trumps seit Beginn seiner Amtszeit.

Trump hatte sich am vergangenen Freitag auf dem Präsidentensitz Camp David mit Außenminister Rex Tillerson, Verteidigungsminister James Mattis und anderen Spitzenmilitärs und -diplomaten getroffen, um die seit Monaten diskutierte Afghanistanstrategie festzuzurren.

Nicht eingeladen war General Joseph Votel, der als Leiter des Zentralkommandos des US-Militärs, die Verantwortung für die Kriegsführung in Afghanistan hat. Ebenfalls nicht dabei war der Oberbefehlshaber der US-Truppen am Hindukusch, John Nicholson.

Die neue amerikanische Regierung hatte bereits kurz nach Trumps Amtsantritt im Januar mit einer Analyse der Lage in Afghanistan begonnen, wo 15 Jahre nach dem Sturz der Taliban-Regierung durch US-geführte Truppen weiter gekämpft wird. Nach amerikanischen Schätzungen kontrolliert die Zentralregierung in Kabul gegenwärtig weniger als 60 Prozent des Landes. Aus Regierungskreisen hatte die Nachrichtenagentur Reuters erfahren, dass Trump Szenarien vorgelegt werden sollten, die von einem kompletten Abzug der US-Truppen bis hin zu einer begrenzten Aufstockung reichten.

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ap 
Associated Press / Nachrichtenagentur
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Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Afghanistan-Konflikt: Trump will neue Militär-Strategie vorstellen"

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  • Trump will dies, Trump will das. Dr Mann ist Ankündigungs-Weltmeister. In Wirklichkeit eine lahme Ente. Entweder er lügt, oder weiß nicht, worum es geht, oder versucht russische Agenda, oder er rudert sowieso zwei Tage später wieder zurück. Mit alternativen Fakten kommt man eben nicht weit.

    In Afghanistan will er wohl Privatarmeen einsetzen. Irgendwelche Söldner, manchmal sogar Muslime aus der Region, die nicht aus Überzeugung für die USA killen, sondern nur für Kohle. Das gefällt Trump. Der war selbst auch nicht im Krieg und verhöhnt echte Patrioten und Veteranen. Der Schritt von Privat-Armee hin zur Unterstützung von örtlichen Warlords ist ziemlich klein.

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