Afghanistan
Rund 60 Taliban bei Offensive getötet

Bei der Offensive gegen die Taliban in der südafghanischen Provinz Kandahar sind nach offiziellen afghanischen Angaben mehrere hundert Aufständische getötet oder verletzt worden.

HB KANDAHAR. „Die gemeinsamen afghanischen und internationalen Truppen haben im Distrikt Arghandab Hunderte militante Taliban getötet oder verwundet“, sagte Provinzgouverneur Assadullah Chalid am Donnerstag in Kandahar-Stadt. Die Aufständischen seien vollständig aus dem Distrikt vertrieben worden.

Chalid nannte keine genaue Opferzahl. Am Mittwoch hatte er nach Beginn der Operation „Doar Bukhou“, was Umkehr bedeutet, von 34 getöteten und mehr als 60 verwundeten Rebellen gesprochen.

Der Sprecher der Internationalen Schutztruppe Isaf, Carlos Branco, sagte am Donnerstag in Kabul, die 20 Kilometer südlich von Arghandab gelegene Stadt Kandahar sei weiterhin „relativ ruhig“. Afghanische Soldaten hätten am Mittwoch in der zweitgrößten Stadt des Landes mehrere Sprengfallen entschärft.

Die Taliban hatten nach Beginn der Offensive der afghanischen Armee und der Isaf in Arghandab mit einer Serie von Selbstmordanschlägen in Kandahar-Stadt gedroht.

In Arghandab hatten sich nach Angaben des Provinzrates in Kandahar rund 650 radikalislamische Rebellen versammelt. Taliban-Kämpfer hatten am Freitag das Gefängnis in Kandahar gestürmt und rund 900 Insassen befreit, darunter etwa 400 Aufständische.

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