Afghanistan
Selbstmordattentat tötet drei Nato-Soldaten

Insgesamt mindestens 14 Menschen sind bei einem Selbstmordattentat in der Stadt Chost ums Leben gekommen. Unter den Toten sind auch drei Nato-Soldaten. Die Verantwortlichen haben sich bereits zu dem Anschlag bekannt.
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KabulBei einem Selbstmordanschlag im Osten Afghanistans sind am Montag mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. Der Attentäter habe sein mit Sprengsätzen geladenes Motorrad am Morgen auf einem Markt in der Stadt Chost in eine gemeinsame Patrouille von afghanischen Polizisten und NATO-Soldaten gesteuert, sagte der Sprecher der Provinz Chost, Barjalai Wakman. Zu dem Anschlag bekannten sich die radikalislamischen Taliban.

Unter den Toten seien drei NATO-Soldaten sowie ein Dolmetscher, sagte der Sprecher des Militärbündnisses, Adam Wojack. Ob es sich bei dem Dolmetscher um einen Afghanen oder einen Ausländer handelte, sei unklar. Zudem wurden nach Angaben von Provinzsprecher Wakman bei dem Anschlag vier afghanische Polizisten und sechs Zivilisten getötet.

Dutzende weitere Menschen wurden bei der Explosion der Sprengsätze verletzt. Allein im Stadtkrankenhaus von Chost würden rund 30 Menschen behandelt, sagte der Arzt Amir Pacha. Möglicherweise würden weitere Verletzte in nahe gelegenen Privatkliniken versorgt.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

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