Afghanistan
Vier deutsche Soldaten bei Anschlägen verletzt

Bei zwei Anschlägen auf die Bundeswehr im Norden Afghanistans sind ein Zivilist getötet und insgesamt sechs Menschen verletzt worden, darunter vier deutsche Soldaten.

HB BERLIN. Wie das Verteidigungsministerium am Freitag in Berlin berichtete, wurde am Donnerstagmorgen ein Sprengstoffanschlag mit einem Fahrrad mit Fernzündung auf eine Patrouille 25 Kilometer nördlich von Kundus verübt. Ein Soldat wurde etwas schwerer verletzt, so dass er sicherheitshalber nach Deutschland zurückgeflogen werde, sagte Ministeriumssprecher Thomas Raabe.

Unter der Zivilbevölkerung gab es den Angaben zufolge einen Toten und drei Verletzte. Bereits in der Nacht zum Donnerstag kam es im Raum Faisabad zu einem Schusswechsel. Dabei kamen drei deutsche Soldaten mit leichten Verletzungen davon. Bei dem Angriff auf das Team seien nach bisherigen Erkenntnissen eine leichte russische Panzerfaust und eine Maschinenpistole AK47 benutzt worden.

Ein Zusammenhang zwischen beiden Anschlägen ist Raabe zufolge nicht zu erkennen. Es sei aber festzustellen, dass die Zahl der Anschläge zugenommen habe. Afghanistan sei insgesamt ein gefährliches Gebiet, und mit weiteren Anschlägen müsse gerechnet werden.

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