
Talokan/BerlinBei dem Selbstmordanschlag im Norden Afghanistans sind zwei deutsche Soldaten getötet und drei weitere verwundet worden. Das teilte Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) am Samstag in Berlin mit. Unter den Verwundeten sei der Kommandeur der Internationalen Schutztruppe Isaf in Nordafghanistan, der deutsche General Markus Kneip.
Der Befehlshaber des Einsatzführungskommandos, Generalleutnant Rainer Glatz, sagte: „Wir müssen davon ausgehen, dass es ein Angriff mehrerer Selbstmordattentäter gewesen ist.“ Die Verwundeten seien mit Hubschraubern nach Kundus ausgeflogen worden. Es sei nicht geplant, Kneip nach Deutschland zu bringen. „Er ist leicht verwundet.“ Zum Zustand der anderen Soldaten könne er noch keine Aussagen machen.
De Maizière sprach den Angehörigen sein Mitgefühl aus. „Sie verlieren ihre liebsten Menschen, sie können sich nicht einmal von ihnen verabschieden.“ Er sagte: „Wir trauern mit ihnen und werden sie in jeder Weise begleiten. Ich bin sicher, das werden heute und in den nächsten Tagen ganz viele tun.“ Den Verwundeten wünsche er baldige Genesung.
Ein Geländewagen fährt in der Nähe des deutschen ISAF-Camps in Kabul auf eine Mine. Ein deutscher Soldat stirbt.
In Kabul werden bei einem Selbstmordattentat vier Bundeswehrsoldaten getötet und 29 verletzt. Ein mit 150 Kilogramm Sprengstoff beladenes Taxi explodierte neben einem Bundeswehrbus.
In der Provinz Tachar bei Kundus kommen bei einer Entwaffnungsaktion im Distrikt Rustak zwei deutsche Soldaten ums Leben. Die Soldaten waren in eine Sprengfalle geraten.
In Kabul reißt ein Selbstmordattentäter einen Bundeswehrsoldaten mit in den Tod, zwei weitere werden verletzt.
Bei einem Selbstmordanschlag eines Taliban- Terroristen auf einem Markt in Kundus werden drei Soldaten einer Fußpatrouille getötet, zwei weitere verletzt.
Bei einem Selbstmordanschlag nahe Kundus werden drei Soldaten verletzt, zwei von ihnen schwer. Einer stirbt Anfang Oktober 2009 an den Spätfolgen.
Eine Patrouille der Bundeswehr gerät in der Nähe von Kundus in eine Sprengfalle. Ein Soldat stirbt, drei weitere werden verletzt.
Zwei deutsche Soldaten sterben bei einem Selbstmordanschlag nahe der Stadt Kundus. Die radikal-islamischen Taliban bekennen sich zu dem Anschlag.
In der Nähe der Stadt Kundus gerät eine Patrouille der Bundeswehr in einen Hinterhalt. Ein deutscher Soldat kommt ums Leben, vier weitere werden verletzt.
Nach einem Feuergefecht in der Region Kundus sterben drei Bundeswehrsoldaten. Sie waren bei einem Ausweichmanöver mit ihrem Transportpanzer umgekippt.
Bei schweren Gefechten im Unruhedistrikt Char Darah südwestlich von Kundus-Stadt werden drei Bundeswehrsoldaten getötet. Acht weitere Deutsche werden schwer verletzt.
Bei zwei Anschlägen nahe Baghlan fallen vier Bundeswehrsoldaten. Drei sterben in ihrem gepanzerten Fahrzeug „Eagle IV“ bei der Detonation einer ferngezündeten Sprengfalle. Ein Oberstabsarzt kommt ums Leben, als sein gepanzertes Sanitätsfahrzeug von Aufständischen beschossen wird.
Ein Selbstmordanschlag der Taliban reißt einen Bundeswehrsoldaten in den Tod. Sechs Soldaten werden verletzt, davon zwei schwer.
Bei einem Blutbad im Bundeswehr-Außenposten „OP North“ in der Provinz Baghlan tötet ein afghanischer Soldat zwei deutsche Bundeswehr-Angehörige. Es gab mehrere Schwerverletzte.
Bei einem Sprengstoffanschlag auf eine deutsche Patrouille in Afghanistan wird ein Bundeswehrsoldat getötet. Ein weiterer Soldat und ein afghanischer Übersetzer werden verletzt. Der Anschlag ereignete sich in der Unruheprovinz Kundus.
Bei einem Anschlag auf ein Treffen des Gouverneurs der Provinz Tachar unter anderem mit Bundeswehr-Soldaten werden mindestens zwei Deutsche getötet, nach afghanischen Angaben sogar drei. Der deutsche Kommandeur der Internationalen Schutztruppe Isaf in Nordafghanistan, General Markus Kneip, wird demnach verletzt.
Die Soldaten seien im Gouverneursgebäude von Tachar gewesen, um mit den afghanischen Partnern nach den jüngsten Vorfällen über die Sicherheit vor Ort zu sprechen. Neues Vertrauen sollte gestiftet werden. „Diesen Weg der Partnerschaft wollen solche Attentäter zerstören.“ Dies werde und dürfe ihnen nicht gelingen. Der Minister bezeichnete sie als „kriminelle Mörder und politische Verbrecher“. „Sie dürfen und sie werden nicht das letzte Wort haben.“
De Maizière sagte: „Ich bitte die deutsche Öffentlichkeit, gerade jetzt unseren Einsatz in Afghanistan zu unterstützen. Unsere Soldaten sind ein Teil von uns allen.“ Zweifel seien erlaubt und sogar angebracht. Doch: „Wir wissen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“ Nach Angaben von Glatz fand der Anschlag um 14.10 Uhr mitteleuropäischer Zeit statt. Konkrete Hinweise darauf, wie die Attentäter zum Gebäude gelangt seien und ob sie verkleidet gewesen seien, gebe es noch nicht. Forensische Untersuchen müssten abgewartet werden. Offizielle afghanische Quellen hatten zuvor von drei toten deutschen Soldaten berichtet.
Und wofür sterben unsre Soldaten dort?
Und das Kriminellste ist, dass der de Maiziere schon weitere Einsätze plant und alle stimmen zu, einschl. SPD
Ein Söldnerheer für die Welt, gestellt von Deutschland, Pfui Teufel
Was um Gottes Willen, ist in Deutschland los, was haben wir für verantwortungslose, ja kriminelle Politiker die "Hurra, wir spielen wieder Krieg", schreien?
Und wo sind die Bürger, die zu Millionen auf die Straße gehen?
Um von diesen wahren Problemen abzulenken, hetzen offenkundig die Grünen gerade mal wieder gegen AKW's und halten Demos ab. Dann ist das dumme Volk beschäftigt
Ich bin wirklich erstaunt, auf welch niedrigem Niveau sich manche Kommentare hier bewegen. Das wird dem Thema nicht gerecht und ist nicht konstruktiv. Jeder Bürger hat die Möglichkeit, sich an die Volksvertreter im Bundestag zu wenden und diese für sich zu gewinnen. Was die aktuellen Anschläge betrifft, so sehe ich, dass sich die Spirale der Gewalt unaufhörlich weiterdreht. Die Frage, die der Politik zu stellen ist -- Was kann getan werden, damit deutsche Soldaten aus der Gewaltspirale herauskommen? Hier sollte nicht immer das gebetsartige - wir machen weiter -- kommen.
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