Afrika-Reise
Clinton: „Mein Mann ist nicht der Außenminister“

Sichtlich pikiert hat US-Außenministerin Hillary Clinton bei einem Treffen mit Studenten während ihres Besuchs in der kongolesischen Hauptstadt Kinshasa auf eine Frage reagiert – dabei handelte es sich um einen Übersetzungsfehler.

HB NAIROBI/KINSHASA. Clinton reagierte schroff auf eine Frage nach der Meinung ihres Mannes, des amerikanischen Ex-Präsidenten Bill Clinton. „Ich werde Ihnen sagen, was ich denke, ich bin nicht das Sprachrohr meines Mannes.“

Ein Student hatte sie nach chinesischen Geschäften mit Afrika gefragt und danach, was Präsident Barack Obama darüber denke, wie der US-Sender CNN berichtete. Doch dann verwechselte der Übersetzer Clinton und Obama und fragte, was Bill Clinton davon halte. Die Außenministerin stutzte und blaffte dann den verdatterten Frager an: „Sie wollen wissen, was mein Ehemann meint? Mein Mann ist nicht der Außenminister, das bin ich.“

Auf ihrer Tour durch sieben afrikanische Länder hatte Bill Clinton seiner Frau vergangene Woche mit seiner Blitzmission zur Freilassung zweier in Nordkorea in Haft sitzenden Reporterinnen international die Schau gestohlen. Statt nach Fragen zur ihrer Reise, bei der sich für bessere Regierungsführung, Menschenrechte und Handel einsetzen wollte, hatten Journalisten sie mit Fragen nach Einzelheiten seiner überraschenden Korea-Reise ihres Mannes gelöchert.

Kongo ist die vierte Station von Clintons Reise, die sie bereits nach Kenia, Südafrika und Angola geführt hat. Zudem stehen noch Nigeria, Liberia und die Kapverden auf dem Programm.

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