Afrika
Uno gesteht Scheitern in Simbabwe ein

Der Uno-Sonderbeauftragte für Folter, Manfred Nowak, hat seine Mission in Simbabwe am Donnerstag für gescheitert erklärt und den Menschrechtsrat der Vereinten Nationen zu Schritten gegen die Regierung aufgefordert.
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HB JOHANNESBURG. Der österreichische Menschenrechtsanwalt wurde nach seiner Einreise in das afrikanische Land am Mittwoch zunächst festgehalten und später ausgewiesen. „Auf solch grobe Weise wurde ich bisher von keiner anderen Regierung behandelt. Ich werde nicht dorthin zurückkehren“, sagte Nowak und kündigte an, dem Menschrechtsrat „notwendige Handlungen“ zu empfehlen. Details seiner Forderungen nannte er nicht.

In Simbabwe steckt die Einheitsregierung neun Monate nach ihrer Bildung in ihrer schwersten Krise. Präsident Robert Mugabes seit Jahrzehnten autokratisch herrschende Partei Zanu-PF und Ministerpräsident Morgan Tsvangirais einstige Oppositionsbewegung MDC werfen sich gegenseitig vor, die Machtteilung nicht wirklich zu verfolgen. Vor zwei Wochen kündigte Tsvangirai einen Boykott der Regierungsarbeit an.

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