«Agenda für gemeinsames Handeln»
Bush und Schröder legen in Washington demonstrative Einigkeit an den Tag

US-Präsident Bush und Bundeskanzler Schröder haben sich nach einem Gespräch im Weißen Haus in schönstem Einvernehmen präsentiert: Sie betonten, sie seien in allen grundsätzlichen Fragen gleicher Meinung. Beide unterzeichneten eine «Agenda für gemeinsames Handeln» im 21. Jahrhundert.

HB WASHINGTON. Das Treffen von US-Präsident George W. Bush und Bundeskanzler Schröder im Weißen Haus ist harmonisch verlaufen. Nach ihrem gut halbstündigen Gespräch übten sich beide Regierungschefs vor der Presse in demonstrativer Einigkeit. Bush sagte: «Wir sind beide dem Frieden, der Freiheit und dem Wohlstand in der Welt verpflichtet. Und ich schätze es, dass wir in vielen Bereichen zusammenarbeiten können.» Er lobte außerdem die Deutschen dafür, dass sie «in Afghanistan eine wichtige Rolle spielen.»

Schröder hob hervor, man habe «nicht über die Vergangenheit, sondern über Gegenwart und Zukunft gesprochen.» Washington wie Berlin seien «beide an einem friedlichen und stabilen Irak interessiert.» Auch beim Thema Nahost gebe es «ein großes Maß an Übereinstimmung», versicherte der Kanzler: Das israelisch-palästinensische Problem dürfe dabei «nicht ausgeklammert» werden.

In einem Interview mit dem ZDF ergänzte er am Abend, seine Weigerung, deutsche Soldaten als Kampftruppen nach Irak zu schicken, sei in den USA bekannt und werde dort auch respektiert. Zwar habe man zudem über die Möglichkeit gesprochen, Irak Altschulden zu erlassen, doch seien keine Details erörtert worden.

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