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Ahmadinedschad: Iran droht mit „Schlag ins Gesicht“

Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat im Atomstreit erneut den Ton verschärft und den USA mit einem „historischen Schlag ins Gesicht“ gedroht. „Das iranische Volk ist klug und hält an seinem Atomprogramm fest und ist bereit, ohne Einschränkung zu verteidigen“, erklärte Ahmadinedschad vor der Menge, die „Tod Amerika!“ skandierte.

Ahmadinedschad: Die UN-Resolution gegen das Atomprogramm gilt nicht. Foto: dpa Quelle: dpa
Ahmadinedschad: Die UN-Resolution gegen das Atomprogramm gilt nicht. Foto: dpa Quelle: dpa

HB TEHERAN. Der Iran werde seine atomaren Pläne ungeachtet der UN-Sanktionen weiter vorantreiben, sagte der Präsident am Dienstag in einer vom Fernsehen übertragenen Ansprache vor Demonstranten in der südiranischen Stadt Ahwas. „Die UN-Resolution gegen das Atomprogramm hat für die Iraner keine Gültigkeit“, sagte Ahmadinedschad weiter. Gleichzeitig drohte er den Ländern, die „den Iran schikanieren wollten“. Zu dem von ihm angedrohten „historischen Schlag ins Gesicht“. machte er keine genaueren Angaben.

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Der UN-Sicherheitsrat hatte kurz vor Weihnachten Sanktionen gegen den Iran beschlossen, um den viertgrößten Ölexporteur zur Aufgabe seines Atomprogramms zu bewegen. Der Westen verdächtigt den Iran, an Atomwaffen zu arbeiten. Die Regierung in Teheran hat dagegen stets erklärt, das Programm lediglich zu zivilen Zwecken zu betreiben.

Der iranische Regierungssprecher Gholamhossein Elham drohte unterdessen, der Iran könnte den Atomwaffensperrvertrag aufkündigen. „Die Regierung hat zu entscheiden, ob sie sich aus dem Vertrag zurückzieht, sollte sie dazu gedrängt werden“, sagte er in einer Pressekonferenz. Das iranische Parlament hatte auf die UN-Sanktionen mit einem Gesetz reagiert, das die Regierung zur Prüfung ihrer Kooperation mit der Internationalen Atomenergie-Behörde IAEA verpflichtet.

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