Ahmadinedschad will Bankensystem korrigieren
Irans Präsident ruft zur Versöhnung auf

Teherans Bürgermeister Mahmud Ahmadinedschad hat die Präsidentenwahl im Iran gewonnen und damit den Einfluss der Erzkonservativen deutlich gestärkt.

HB TEHERAN. Der 48-jährige Ahmadinedschad erhielt der amtlichen Nachrichtenagentur Irna zufolge bei der Stichwahl am Freitag rund 17,2 Millionen Stimmen und damit nach Berechnungen der Nachrichtenagentur Reuters 62 Prozent. Der 70-jährige Rafsandschani erhielt zehn Millionen Stimmen oder 36 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei etwa 60 Prozent. „Heute ist der Beginn einer neuen politischen Ära“, kündigte Ahmadinedschad bei seiner Stimmabgabe an. In einer ersten Erklärung am Samstag rief er das Volk auf, sich nach dem Wahlkampf zu versöhnen. Das Hauptziel sei die Schaffung einer „islamischen, vorbildlichen, fortschrittlichen und mächtigen Nation“. Im Hörfunk forderte er später, alle Ölförder- und Exportverträge klarzustellen. „Die Atmosphäre, die unsere Verträge, Produktion und Exporte bestimmt, ist nicht klar. Wir sollten das klarstellen“, sagte er, ohne dies zu erläutern. Zudem wolle er „das Bankensystem korrigieren“ und „die dringendsten Probleme der jungen Menschen lösen“.

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