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Ai Weiwei: Ein Interview gegen die Unterdrückung

Gegen die Regeln der chinesischen Regierung, hat sich Künstler und Aktivist Ai Weiwei zur politischen Situation in China geäußert. Er beklagte die „allgegenwärtige Korruption“ und die „drakonische Unterdrückung“.

Ai Weiwei, Künstler und Regierungskritiker. Quelle: AFP
Ai Weiwei, Künstler und Regierungskritiker. Quelle: AFP

ParisDer Anlass des Interviews, das morgen erscheint, war die erste Ai Weiweis erste Retrospektive in Frankreich. Für das Interview in der „Libération“, dass in Ai Weiweis Atelier bei Peking geführt wurde, erklärte er sich bereit „über alles zu sprechen“. Er missachtete die Anweisungen der chinesischen Führung, Fragen vorher abzusprechen und jede politische Stellungnahme zu vermeiden.

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China sei „das Land der Undurchsichtigkeit“, beklagte Ai Weiwei. Zu Zeiten des kommunistischen Staatsgründers Mao Tse-tung sei der Amtsmissbrauch noch so gut wie inexistent gewesen. „Diese Perversion ist nach den Reformen Anfang der 80er Jahre gekommen“, sagte Ai Weiwei. Damals habe der Staatsführer Deng Xiaoping die Doktrin ausgegeben, dass sich „zuerst ein Teil der Bevölkerung bereichern“ solle.

Seither prägten Bestechung und Korruption das ganze System. Die Bevölkerung würde dagegen gerne protestieren, aber die Unterdrückung durch die Polizei sei „drakonisch“. Ai ist einer der bekanntesten Kritiker der Führung in Peking.

Anfang April 2011 wurde er wegen angeblicher Steuervergehen festgenommen und fast drei Monate ohne Anklage an einem unbekannten Ort festgehalten. Ai weist die Vorwürfe zurück und bezeichnet sie als politisch motiviert, ähnlich sehen auch zahlreiche westliche Regierungen und Menschenrechtsorganisationen den Fall.

Im offenen Clinch mit der Staatsmacht liegt Ai, seit er nach dem Erdbeben 2008 in der Provinz Sichuan eine unabhängige Untersuchung der Gründe für den Einsturz zahlreicher Schulen gefordert hatte.

  • 21.02.2012, 13:36 UhrAnonymer Benutzer: NachdenkenvorScheibenlohnt

    Verschwörung überall!

    Hilfe! Hilfe! Die "westlichen Medien und ihre Hintermänner" haben uns unterwandert. Die tausenden Fernseh- und Radiosender und Tageszeitungen haben sich zu einem geheimen Bündnis zusammengeschlossen, um uns mit frei erfundenen Nachrichten in die Irre zu führen. Sie verfolgen unschuldige Bundespräsidenten und stilisieren Täuscher zu chinesischen Dissidenten.

    Aber gute Nachricht: Am 21.12.2012 geht die Welt unter. Damit haben sich dann auch die Machenschaften der hinterhältigen Presse erledigt...

  • 21.02.2012, 08:31 UhrAnonymer Benutzer: RechtundGesetz

    Was für eine Figur unserer Gegenwartsgeschichte.

    Welch skurriles menschliches Kunstwerk der westlichen Medien und ihrer Hintermänner.

    Wenn das Handelsblatt und der Redakteur dieses Artikels etwas mehr sich mit diesem Menschen beschäftigt hätte, also investigativen Journalismus betrieben hätte, würde er schnell eingesehen haben, dass es sich wegen so einer Figur nicht lohnt ein Wort über ihn zu schreiben.

    Bitte informieren sie sich über diesen Mann und dann machen sie sich mal eine Urteil.

    Wie kann man nur über so eine Marionette etwas schreiben.

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