Air France
Zwei Flüge nach Bombendrohung notgelandet

Zwei in den USA gestartete Air-France-Jets mit Ziel Paris müssen nach Bombendrohungen notlanden. Doch es erweist sich als falscher Alarm: Ermittler finden in beiden Maschinen keinen Sprengstoff.

Washington/ParisFünf Tage nach den Terroranschlägen in Paris sind zwei in den USA mit Ziel Paris gestartete Air-France-Maschinen wegen Bombendrohungen umgeleitet worden. Die Flugzeuge steuerten am Dienstagabend (Ortszeit) Flughäfen in den USA und Kanada an. An Bord der Jets fanden Ermittler keine Gefahrenquelle, wie die Behörden mitteilten.

Eine in Los Angeles gestartete Maschine mit Ziel Paris legte nach der Bombendrohung sicher eine Notlandung in Salt Lake City im Staat Utah ein, wie Air France mitteilte. Etwa zeitgleich hob am Washingtoner Dulles Airport ein anderes Air-France-Flugzeug Richtung Paris ab, es wurde dann aber nach Halifax an der kanadischen Ostküste umgeleitet. Die Passagiere beider Jets konnten die Maschinen den Angaben zufolge sicher verlassen und wurden zunächst in die Terminals gebracht.

Wie das FBI in Salt Lake City fand auch die kanadische Polizei in der in Halifax gelandeten Maschine keine Hinweise auf Sprengstoff. An Bord des Jets waren 262 Menschen gewesen. Die Passagiere verbrachten die Nacht in einem Hotel. Offen blieb, wann das Flugzeug erneut Richtung Paris starten würde. In Salt Lake City konnten die Reisenden bereits noch kurz vor Mitternacht wieder in die Maschine einsteigen.

Der Zwischenfall ereignete sich inmitten der angespannten Sicherheitslage nach den Anschlägen von Paris: Mehrere Attentäter hatten am Freitagabend bei Anschlägen auf Cafés, Restaurants und eine Konzerthalle in Paris sowie auf das Fußballstadion Stade de France nördlich der französischen Hauptstadt 129 Menschen getötet und mehr als 350 weitere verletzt. Zu den Anschlägen bekannte sich die Terrormiliz Islamischer Staat (IS).

Agentur
ap 
Associated Press / Nachrichtenagentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur
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