Aktienmarkt China
Chef der Börsenaufsicht muss um Job bangen

Chinas Börsenmarkt kriselt. Als Konsequenz will die kommunistische Regierung offenbar den Chef der Börsenaufsicht loswerden. Die Suche nach einem eventuellen Nachfolger für Xiao Gang hat sie bereits eingeleitet.
  • 0

SchanghaiDer Chef der chinesischen Börsenaufsicht könnte nach den jüngsten Marktturbulenzen bald seinen Posten verlieren. Die regierende kommunistische Partei der Volksrepublik habe die Suche nach einem eventuellen Nachfolger für Xiao Gang bereits eingeleitet, sagten mit den Plänen vertraute Personen am Dienstag.

Der Manager steht wegen der Talfahrt an den Börsen in diesem Jahr unter Druck. Xiaos Amtszeit läuft regulär noch bis Ende 2018. Die Partei habe sich bereits mindestens drei Kandidaten angeschaut.

Die Behörden in China hatten Anfang August zusätzliche Maßnahmen zur Stabilisierung der Kurse ergriffen und strengere Regeln für Leerverkäufe eingeführt, um sich gegen den zuletzt fluchtartigen Rückzug heimischer Aktionäre zu stemmen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Aktienmarkt China: Chef der Börsenaufsicht muss um Job bangen"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%