Aktion im Schnee
„Blutige“ Proteste vor Deutscher Bank in Kiew

Ukrainische Demonstranten haben vor der Niederlassung der Deutschen Bank in Kiew protestiert – und legten Blutgeld im Schnee aus. Die Aktivisten werfen dem Geldhaus vor, mit dem Janukowitsch-Clan zu kooperieren.
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KiewUkrainische Regierungsgegner haben der Deutschen Bank in Kiew vorgeworfen, dubiose Finanzgeschäfte für den Clan von Präsident Viktor Janukowitsch abzuwickeln. Bei einer Protestaktion tauchten Demonstranten am Montag Geldscheine in eine mit roter Farbe gefüllte Badewanne und legten sie als „Blutgeld“ in der Form von Janukowitschs Namen im Schnee aus. Auf der Wanne vor den Büros des Kreditinstituts prangte der Schriftzug „Ukraine“.

Die ukrainische Opposition wirft der Deutschen Bank vor, Geschäfte mit einer Bank im Besitz des vermögenden Präsidentensohns Alexander Janukowitsch zu machen und damit Korruption in Regierungszirkeln zu fördern. Die Aktivisten verlangen von der EU und den USA, Auslandskonten ukrainischer Spitzenbeamter einzufrieren. „Sie stehlen Geld aus dem Staatshaushalt und legen es in Europa an“, sagte der Demonstrant Viktor Andrusiw. „Die Deutsche Bank scheint in diesem Fall ukrainisches Korruptionsgeld zu waschen.“

Die Vorwürfe der Aktivisten sind von unabhängiger Seite nur schwer zu prüfen. Der stellvertretende Direktor der Deutschen Bank-Niederlassung in Kiew sprach am Montag mit den Demonstranten und sicherte ihnen zu, ihre Bedenken an die Konzernspitze in Frankfurt am Main zu übermitteln. Aus Finanzkreisen verlautete dazu, dass die Deutsche Bank keine Geschäftsbeziehungen in der Ukraine unterhalte.

Organisiert wurde die Protestaktion von der Udar-Partei des Oppositionspolitikers Vitali Klitschko. Diese hatte vergangene Woche bereits eine ähnliche Demonstration vor dem Sitz der Deutschen Bank an der New Yorker Wall Street initiiert. In London belagerten gleichgesinnte Aktivisten zudem das Haus des Geschäftsmagnaten Rinat Achmetow, der als reichster Oligarch der Ukraine und wichtigster Förderer von Janukowitschs Regierungspartei gilt. Kritiker werfen Janukowitsch und dessen Umfeld vor, sich während der bald vierjährigen Amtszeit des Präsidenten systematisch bereichert zu haben.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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  • Man sieht hier, welche Leute in das EU-Boot streben.

    Diese Personen werden in Brüssel dringend gebraucht.

  • Oky, ich sehe schon, dass es den Banken mal wieder an den Kragen geht. Die D-Bank hat echt einen angeschlagenen Chart, der deutlich gen Süden zeigt.

    Trotzdem freue ich mich darauf, denn bald schon hat die DB endlich das Kaufniveau erreicht. Man kann zu dieser Bank sagen was man will, aber eigentlich hat sie Substanz und was sie nicht umbringt, macht sie nur härter.

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