Aktionsplan
Rösler legt Zehn-Punkte-Plan für Libyen vor

Der Wirtschaftsminister Philipp Rösler will deutsche Firmen bei Libyen-Geschäften kräftig unterstützen. Um den Wiederaufbau voranzutreiben, könnten eingefrorene Gelder freigegeben werden.
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Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) hat einen Aktionsplan für den Wiederaufbau Libyens erarbeitet. „Deutsche Unternehmen sind in Libyen traditionell stark in den Sektoren Energie, Verkehr, Infrastruktur und Maschinenbau tätig. Sie können einen wichtigen Beitrag zum wirtschaftlichen Wiederaufbau und damit für die Menschen in Libyen leisten“, heißt es in einem zehn Punkte umfassenden Arbeitspapier des Bundeswirtschaftsministeriums, das dem Handelsblatt (Freitagsausgabe) vorliegt. Ziel sei es, Libyen wieder in die internationale Staatengemeinschaft zu integrieren und die Transformation zu einer freiheitlichen und demokratischen Ordnung zu begleiten. „Dazu gehört auch der Aufbau von marktwirtschaftlichen Strukturen“, schreibt Rösler.

Um die Wiederaufbau-Offensive voranzutreiben will sich Rösler dafür stark machen, eingefrorene libysche Gelder freizugeben. „Wir werden uns für eine schnelle Aufhebung der verbleibenden Sanktionen der Vereinten Nationen und der Europäischen Union gegen libysche Unternehmen und staatliche Stellen einsetzen.“ Mit diesen Mitteln könne die neue libysche Regierung den Wiederaufbau finanzieren, heißt es in dem Papier. Um den Güterverkehr und die Ölförderung wieder in Gang zu bringen, will sich Rösler zudem um eine umgehende Aufhebung des Flugverbots bemühen.

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Hermesdeckungen und Investitionsgarantien

Kommentare zu " Aktionsplan: Rösler legt Zehn-Punkte-Plan für Libyen vor"

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  • Sehr geehrte Damen und Herren, als Libyer unterstütze ich massiv die Pläne des Wirtschaftsministers Rösler. Libyen braucht für die Wiederaufbau deutsche Firmen, die über einem spitzen Ruf verfügen und dies wird die deutsche Wirtschaft bestimmt nicht schaden.

    MfG

    Dipl.-Ing. M. Gammoudi
    gammoudi@hotmail.com

  • Oh man, hoffentlich ist es bald vorbei mit dem Rösler. Hat er im eigenen Land nicht genug zu tun???

    Marshallplan für Griechenland und jetzt für Libyen???

    Abgedeckt durch Hermesbürgschaften??? Also der deutsche Steuerzahler garantiert bei Zahlungsausfall und die Industrie streicht die Gewinne ein???

    Das ganze in einem Land, dass noch so viel Öl hat, dass jeder Libyer theoretisch Millionär sein könnte.

    Rösler ist und bleibt eine Null in Sachen Wirtschaftspolitik!!!

  • Die eingefrohrenen Gelder gehöhren dem lybischen Staat.

    Eine Vereinnahme durch Deutschland oder einen anderen Staat ist Diebstahl!!!

    Oder betrachtet man das geld als Kriegsbeute?

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