Allein in Indien mehr als 2100 Tote
Zahl der Katastrophenopfer steigt weiter

Gigantische Flutwellen nach einem gewaltigen Erdbeben haben in Südostasien mindestens 9 500 Menschen in den Tod gerissen. Darüber hinaus gab es in rund zehn Ländern der Region zehntausende Verletzte und Millionen Obdachlose.

HB COLOMBO. Das Beben erschütterte das Meer vor der Südspitze Asiens und löste bis zu zehn Meter hohe Flutwellen aus, die über die Küsten von Sri Lanka, Indien, Indonesien, Thailand und den Malediven hereinbrachen. Das weltweit stärkste Erdbeben seit 40 Jahren hatte am Morgen den Indischen Ozean erschüttert und bis zu zehn Meter hohe Flutwellen ausgelöst, die über südasiatische Küsten hereinbrachen.

In Indonesien kamen mehr als 2000 Menschen ums Leben. In Indien starben mindestens 3000 Menschen, in Sri Lanka weitere 2498. In Thailand kamen 257 Menschen um. 28 Tote wurden aus Malaysia gemeldet. Zudem könnten auf den zu Indien gehörenden Inselgruppen der Andamanen und der Nikobaren Medienberichten zufolge bis zu 1000 weitere Menschen getötet worden sein.

Viele der betroffenen Regionen sind beliebte Reiseziele und waren über die Weihnachtsfeiertage von Touristen bevölkert. Einige Regionen waren am Sonntag noch von der Außenwelt abgeschnitten. Dem Auswärtigen Amt in Berlin zufolge war bis zum Nachmittag unklar, ob auch Deutsche unter den Opfern sind. Das Amt richtete einen Krisenstab sowie eine Telefon- Hotline ein. Die Europäische Union (EU) stellte drei Millionen Euro als Soforthilfe zur Verfügung.

In den betroffenen Regionen war die Situation auch Stunden nach dem Beben noch völlig unübersichtlich. Zwischen angespülten Autowracks und zersplitterten Fischerbooten lagen Dutzende Tote am Strand. Säcke mit Leichen wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht, wo sie sich auf den Korridoren stapelten.

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