Alliierte trotz Terror standhaft
Strategiewechsel im Irak steht bevor

Obwohl die Alliierten im Irak sich nicht dem Terror beugen wollen, deutet sich nach den jüngsten Terroranschlägen ein Strategiewechsel an. Die Machtübergabe an die Iraker könnte schneller erfolgen als bislang geplant.

WASHINGTON/BAGDAD. Die USA wollen die Machtübergabe an die Iraker beschleunigen. US-Präsident George W. Bush bestätigte , dass seine Regierung an einem Plan arbeitet, den Irakern mehr Verantwortung zu übertragen. Deshalb sei der oberste US-Zivilverwalter im Irak, Paul Bremer, nach Gesprächen im Weißen Haus nach Bagdad zurückgereist, um mit dem provisorischen irakischen Regierungsrat die Strategie abzusprechen, sagte Bush. US-Außenminister Colin Powell hatte zuvor erklärt, Washington wolle die Machtübergabe beschleunigen.

Die andauernden Angriffe im Irak könnten nach Ansicht eines hochrangigen US-Offiziers bereits vor dem Krieg von langer Hand geplant worden sein. Trotzdem demonstrieren die Alliierten in diesen Tagen ihre Entschlossenheit, sich nicht dem Terror zu beugen.

Die italienische Regierung entsandte 50 weitere Elitesoldaten in den Irak. Wenige Stunden nach dem Blutbad in der Stadt Nasirija brach eine portugiesische Polizeieinheit in das Konfliktgebiet auf.

Das Mandat der Italiener umfasst derzeit fast 3000 Mann im Südirak und endet am 31. Dezember. Über eine Verlängerung muss das Parlament demnächst entscheiden.

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