„Als Denkanstoß gedacht“
IWF relativiert Lagardes Schulden-Vorstoß

Mit ihrer Forderung, die zulässige Schuldengrenze für EU-Staaten anzuheben, hat IWF-Chefin Lagarde eine Welle der Empörung ausgelöst. Jetzt rudert der Währungsfonds zurück und spricht lediglich von einem Denkanstoß.
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BerlinNach heftiger Kritik hat der Internationale Währungsfonds (IWF) die Äußerungen seiner Direktorin Christine Lagarde zu den geltenden EU-Schuldenregeln relativiert. „Es war als Denkanstoß gedacht, nicht als offizieller Vorstoß des IWF, zitiert die „Frankfurter Allgemeines Zeitung“ einen IWF-Sprecher.

In einer Pressemitteilung wird der Währungsfonds noch deutlicher:  „Der IWF hat nicht empfohlen, die Maastricht-Kriterien zu ändern.“ Besonders zum gegenwärtigen Zeitpunkt sei es wichtig, die Glaubwürdigkeit des bestehenden finanzpolitischen Rahmens „nicht zu untergraben“, wie auch die Direktorin schon betont hatte.

Lagarde hatte am vergangenen Freitag auf einer Konferenz von Zentralbankern in Paris während einer Diskussionsrunde gesagt, dass die Europäische Union die 60-Prozent-Grenze des Maastricht-Vertrags über die maximale Staatsverschuldung „anpassen“ solle, denn die Schuldenstände lägen deutlich darüber.

„Diese Schwellen ... für die Schulden müssen wir revidieren“, sagte die frühere französische Finanzministerin in einer Debatte, an der auch die Fed-Chefin Janet Yellen und EZB-Direktoriumsmitglied Benoît Coeuré teilnahmen. „In der EU sollte die 60-Prozent-Grenze angepasst werden mit Blick auf die Schuldenstände, die heute tatsächlich erreicht sind“, so Lagarde. Mitte 2014 lag die Schuldenquote im Euroraum bei 92,7 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP).

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Scharfe Kritik an Lagarde

Kommentare zu " „Als Denkanstoß gedacht“: IWF relativiert Lagardes Schulden-Vorstoß"

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  • @ Herr Paul Mueller

    Sie liegen vollkommen richtig! Die USA sind pleite und schwach; was machen wir (die USA) aus dieser Situation? Wir setzen alles daran die Anderen noch schwächer zu machen! Dann sind wir in der Konsequenz zwar nicht stark, aber stärker als die Schwächeren.

    Es liegt auf der Hand, dass der jüdisch-amrikanistische Finanz-Komplex hinter diesem menschenverachtenden Komplott steckt. Wer sonst?!

  • Mein Denkanstoss ist: der IWF tut alles damit die Bürger/Länder noch mehr an des Geldes Strippen hängen und sich möglichst verzetteln. Mehr Schulden: mehr Zwang zum arbeiten, weniger Freiheit, weniger Zeit zum Nachdenken. Das ist doch alles so gewollt. Da steckt System dahinter.

  • wer in einer solchen Position solche "Denkanstöße" gibt hat nicht mehr alle Tassen im Schrank und ist somit fehl am Platz
    ab in die Rente - ohne Bezüge!!!

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