Alter Kontinent auf dem Besuchsplan
Powell: USA und Europa müssen enger zusammenrücken

Außenminister Colin Powell hat sich nach der Wiederwahl von US-Präsident George W. Bush dafür ausgesprochen, im europäisch-amerikanischen Verhältnis die Differenzen wegen des Irak-Krieges endgültig abzuhaken.

HB MEXIKO-STADT. „Der Präsident will ein starkes Verhältnis mit all unseren europäischen Freunden“, sagte Powell am Montag auf dem Flug zu einem Besuch in Mexiko. Er werde in den kommenden Wochen viel Zeit in Europa verbringen und dabei mit Vertretern der EU, der Nato und der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) zusammenkommen, fügte Powell hinzu. Er kündigte an, dass für Bush weiter der Kampf gegen den Terrorismus sowie die Demokratisierung Afghanistans und des Irak ganz oben auf der außenpolitischen Agenda stünden.

Wegen des Irak-Kriegs war es zu heftigen Differenzen zwischen den USA und Kriegsgegnern wie Deutschland und Frankreich gekommen. An der Seite der USA standen hingegen Staaten wie Großbritannien und Italien, die auch Truppen im Irak stellen. Der französische Präsident Jacques Chirac hat erklärt, Frankreich werde seine Meinungsverschiedenheiten mit den USA nicht vergessen. Zugleich sprach er sich erneut für ein stärkeres Europa als Reaktion auf die US-Außenpolitik aus.

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