Am Mittwoch sollte die zweite Runde stattfinden
Türkisches Gericht annulliert erste Runde der Präsidentenwahl

Das türkische Verfassungsgericht hat die erste Runde der Präsidentenwahl am Dienstag für ungültig erklärt. Es gab damit einem Antrag der Opposition statt. Nun könnten vorgezogene Parlamentswahlen angesetzt werden.

HB ANKARA. Die Opposition hatte argumentiert, beim ersten Wahlgang am Freitag im Parlament seien zu wenig Abgeordnete anwesend gewesen. Der einzige Kandidat, der ehemalige Islamist und Außenminister Abdullah Gül, hatte die nötige Zwei-Drittel-Mehrheit verfehlt.

Am Mittwoch sollte die zweite Runde stattfinden. Danach wäre dann nur noch eine einfache Mehrheit zur Wahl des neuen Präsidenten nötig, die die Regierungspartei AKP ohne Mühe zusammenbekommen könnte.

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