Am Rande des G-20-Gipfels Obama will russische Homosexuellen-Aktivisten treffen

Obamas Russland-Programm wird breiter: Am Rande des G-20-Gipfel will sich der US-Präsident mit russischen Homosexuellen-Aktivisten treffen. Bei Putins Regierung wird er sich damit kaum Freunde machen.
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Obama auf dem Weg durch Stockholm, wo er einen Stopp vor dem G-20-Gipfel St. Petersburg einlegte. Quelle: ap

Obama auf dem Weg durch Stockholm, wo er einen Stopp vor dem G-20-Gipfel St. Petersburg einlegte.

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Sankt PetersburgUS-Präsident Barack Obama will sich am Rande des G-20-Gipfels im russischen St. Petersburg mit Aktivisten einheimischer Homosexuellen-Gruppen treffen. Obama wolle bei dem Treffen am Freitagabend über "die Verletzung von Rechten aufgrund der sexuellen Orientierung" sprechen und eine internationale Verfolgung derartiger Rechtsverletzung fordern, sagte der Leiter der Gruppe LGBT Network, Igor Kotschetkow, am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. Neben dem LGBT Network sagte auch die St. Petersburger Gruppe Coming Out eine Teilnahme zu.

Ein Vertreter des Weißen Hauses sagte am Mittwoch, Obama wolle sich am Rande des G-20-Gipfels mit Vertretern der Zivilgesellschaft treffen, um über ihre Bedeutung zur Förderung der Menschenrechte und von Toleranz zu diskutieren. Demnach wurden neben Vertretern von Homosexuellenrechtsgruppen auch Umwelt- und Menschenrechtsaktivisten sowie Journalisten unabhängiger Medien eingeladen. Die bekannte Aktivistin Ljudmila Alexejewa und andere erklärten jedoch, sie könnten wegen der wiederholten Verschiebung des Treffens nicht daran teilnehmen.

Obama forderte am Mittwoch in Stockholm, wo er einen Stopp auf dem Weg nach St. Petersburg einlegte, die rechtliche Gleichstellung von Schwulen und Lesben. Die Äußerung wurde allgemein als Aufruf an Russland interpretiert, wo das Parlament kürzlich ein umstrittenes Gesetz gegen "Homosexuellen-Propaganda" verabschiedet hatte, das die Befürwortung von Homosexualität gegenüber Minderjährigen unter Strafe stellt. Kritiker sehen das Gesetz als Diskriminierung von Homosexuellen und warnen, dass es zu einem Klima der Gewalt beitragen werde.

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8 Kommentare zu "Am Rande des G-20-Gipfels: Obama will russische Homosexuellen-Aktivisten treffen"

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  • Seit wann ist O..bama von den Schwulen so angetan? Will er die Seiten wechseln oder Nawalny eine CIA-Schwulen-Unterstützung zusichern?

  • Unglaublich unpassend. Nichts gegen Homosexuelle, aber derzeit hat die Welt wirklich andere Sorgen. Selbst die Putin-Gegner sind doch wohl klug genug, um zu verstehen, dass sie "nicht der Nabel der Welt" sind und die "mächtigsten Männer der Welt" sich geradezu verpflichtet fühlen müssen, Prioritäten zu setzen.
    Na ja, das Verhalten von Kerry & Co. ist ebenso undurchsichtig transparent, Impertinenz? Ignoranz? McCain, spielt mit seinem Smartphone während für den Krieg geworben wird. Hat mich an das Planspiel "Fulda Gap" erinnert, was ich seinerzeit bereits schockierend fand.
    Aber auch unsere Repräsentanten scheinen keinerlei Skrupel, Befürchtungen oder Ängste zu haben. Gestern unterstützte Gauck pastoral die Haltung von Holland. Da darf man als Protestant sich freuen, dass der Papst heute mal an den Frieden erinnert hat.
    In diesem Sinne fülle ich jetzt meinen Wahlschein aus. Nach 40 Jahren flippt mein Kreuzchen dieses Mal aus. Aus meinem Wahlzettel muß ein ALTERNATIVER Denkzettel werden - egal was Lucke in einer Stunde talken wird.

  • Obama wolle sich am Rande des G-20-Gipfels mit Vertretern der Zivilgesellschaft treffen, um über ihre Bedeutung zur Förderung der Menschenrechte und von Toleranz zu diskutieren. (Zitat)
    So-so , also Förderung der Memnschenrechte? Da sollte er erstmal mit Snowden anfangen und vorerst die Menschenrechte, die Herr Snowden "aufgedeckt hat, akzeptieren bevor er zu den nächsten Menschenrechten "hinschwenkt " .

  • Ach, tatsächlich.

    ..wie schon gesagt, diese gebetsmühlenartige Pro-Homo-Propaganda ist nervend.

  • @Mouse

    Das sehe ich ähnlich wie sie. Das ist zwar nur ein weiterer Nadelstich gegen Putin - das Ganze dabei immer hochgejubelt durch unsere kontrollierte "freie westliche Presse" - aber die Zielrichtung ist klar: Putin soll in den Augen des Westens diskreditiert und als intoleranter Kreml-Tyrann vorgeführt werden. Das hat Putin bislang recht gut ausmanövriert, trotz unserer gleichgeschalteten Presse. Ich glaube, die Strippenzieher kapieren selbst nicht mehr so ganz, daß die "öffentliche" Meinung im Westen nicht mit der grün-dekadenten "veröffentlichten" Meinung übereinstimmt, die sie seit Jahren proklamieren. Offenbar fallen sie auf ihre eigene Propaganda herein, während der Rest der Bevölkerung sich langsam angewidert abwendet.

    Putin weiß das Spiel mit der Mythenwelt fürs Volk und der realen Politik dahinter für einen Russen recht gut zu spielen und wahrt den Schein, während er in der Sache hart bleibt. Diese Nadelstiche zeigen, er ist ein wesentliches Hindernis für die Anglo-Amerikanischen Eliten auf dem Weg zur "Full Spectrum Dominance", insbesondere aber derzeit für einen US-Angriffskrieg auf Syrien. Daß sich Team Obama hier mal nicht überschätzt!

    Putin (bzw. sein Team) weiß wohl aus der Geschichte, daß Appeasement-Politik am Ende mit Sicherheit zum Krieg führt, weil es die Aggressoren in ihrem Wahnsinn nur bestätigt und als Schwäche ausgelegt wird. Ich denke, die USA brauchen dringend mal wieder einen - (hoffentlich) sorgfältig dosierten - Schuß vor den Bug. Anders sind die nicht mehr zu stoppen und anders nehmen sie offenbar nicht mehr wahr, daß das Rußland Putins ein anderes ist, als das Jelzins.

    Die Situtation ist brandgefährlich. Wenn es für die US-Kriegstreiber mit Syrien noch mal gut geht, dann kommt Iran dran, und dann steht die Konfrontation mit Rußland und China direkt auf dem Programm. Stoppt die Wahnsinnigen bevor es zu spät ist!!!!!!! Atombomben kennen keine Freunde!

  • Zitat : Am Rande des G-20-Gipfel will sich der US-Präsident mit russischen Homosexuellen-Aktivisten treffen.

    - die Russischen Tunten sind das Hauptanliegen des Kriegstreibers......!

    Neben dem Friedensnobelpreis sollte man dem Yes, we Scan Clown auch noch einen Internationalen Schwuchtelpreis verleihen !

  • Unser Kriegsverbrecher in spe könnte ja mit rosa Krawatte antreten, aber glaubwürdiger wäre er trotzdem nicht.

  • Es ist unglaublich, die Provokationen und Erniedrigungen gegen Putin nehmen kein Ende. Diese Aktion zeigt wieder, es geht nur um Konfrontation und nicht um Entschäfung. Und das in Anbetracht der brandgefählichen Lage. Die USA hält sich jetzt schon für den Herren der Welt und da Putin nicht kuscht nutzt Obama jede Möglichkeit Putin noch mehr zu beleidigen. Es gibt Leute die glauben wirklich einen Atomkrieg überleben zu können und es gibt Leute die wollten die Weltbevölkerung auf 500 Mill. reduzieren (siehe Gerogia Guidstones)und es gibt Leute die wollten den Mesias wiedersehen und es gibt Leute die haben im hohen Norden einen Speicher für alle Pflanzen-Samen der Welt gebaut (warum wohl). Diese Leute haben Geld und Einfluss und das macht mir Angst. Egal wie lange ich hin und her überlege, das Ergebnis ist immer wieder, daß wir uns auf den 3 Weltkrieg zubewegen. Die nächsten zwei Tage in Petersburg werden von großer Tragweite sein.

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