Amerikaner in die Irre geführt
Kerry wirft Bush Machtmissbrauch vor

Der demokratische US-Präsidentschaftskandidat Kerry hat US-Präsident Bush vorgeworfen. Die Amerikaner vor dem Irak-Krieg absichtlich in die Irre geführt zu haben. Ihn und nicht die Geheimdienste träfe die meiste Schuld.

HB BERLIN. US-Präsidentschaftsbewerber John Kerry hat schwere Vorwürfe gegen US-Präsident George W. Bush erhoben. Für die Fehlinformation der Öffentlichkeit seien nicht in erster Linie die Geheimdienste oder das Verteidigungsministerium verantwortlich, sondern der Präsident selbst, sagte Kerry in einem Interview mit der «New York Times». Bush habe die Amerikaner in die Irre geführt, als er behauptete, Irak habe gefährliche Massenvernichtungswaffen und stehe in Verbindung mit dem Terrornetzwerk Al Qaeda.

In der vergangenen Woche waren den Geheimdiensten in einem Untersuchungsbericht des US-Senats schwere Fehler im Vorfeld des Irak-Krieges nachgewiesen worden. Hinweise darauf, dass die Regierung Bush direkt versucht habe, Einfluss auf die CIA-Informationen zu nehmen, gab es allerdings nicht.

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