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Amokläufer von Minnesota hatte viele Mitwisser

Bis zu 20 Teenanger waren eingeweiht, dass an der Schule in einem US-Indianerreservat ein Blutbad bevorstand. Mindestens zwei halfen dem Amokläufer sogar bei der Planung.

HB BERLIN. Der Amokschütze in dem US-Indianerreservat Red Lake hatte nach Erkenntnissen der Polizei nicht nur Komplizen, sondern auch zahlreiche Mitwisser. Bis zu 20 Teenager hätten von der Absicht des 16-jährigen Jeff Weise gewusst, in seiner Schule ein Blutbad anzurichten, berichteten US-Medien am Samstag unter Berufung auf Beamte des Bundeskriminalamts FBI.

Weise, ein Hitler-Bewunderer mit Kontakten zu einer Neonazi- Gruppe, hatte am 21. März in der Red Lake High School im US-Staat Minnesota sieben Menschen, darunter fünf Schüler, getötet und sich dann selbst erschossen. Zuvor hatte er seinen Großvater und dessen Lebensgefährtin ermordet. Wenige Tage später war der 16-jährige Sohn des Stammesführers in dem Reservat als Mitverschwörer festgenommen worden.

Den Berichten zufolge gibt es Hinweise darauf, dass mindestens noch zwei weitere Teenager direkt an der Planung der Schulschießerei beteiligt waren und über ein Dutzend von der Bluttat wussten. Nähere Aufschlüsse erhoffe sich die Polizei von der Untersuchung von 30 bis 40 Computern in der Schule.

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