Amoklauf in Chicago
USA: Kritik an leichtem Zugang zu Waffen

Nach dem Amoklauf mit sieben Toten in Chicago hat die Polizei den leichten Zugang zu Waffen in den USA kritisiert. „Hier haben wir es mit jemandem zu tun, der niemals eine Waffe besitzen sollte und dennoch eine hatte“, sagte Chicagos Polizeidirektor Phil Cline nach Angaben des US-Nachrichtensenders CNN am Donnerstag.

HB/dpa WASHINGTON. Ein wütender Arbeiter hatte am Mittwoch an seinem ehemaligen Arbeitsplatz in Chicago (US-Staat Illinois) sechs frühere Kollegen erschossen. Die Polizei stürmte das Gebäude und erschoss den Täter.

Der Mann habe sich auf Verhandlungen mit der Polizei nicht eingelassen und drei Schüsse auf die Beamten abgegeben, sagte Cline. Nach seinen Angaben war der 36-Jährige vor sechs Monaten wegen Unzuverlässigkeit gefeuert worden. Er sei zuvor bereits zwölf Mal festgenommen worden, unter anderem wegen illegalen Waffenbesitzes.

Unter den Opfern sollen auch die früheren Chefs des Schützen - zwei Brüder und ein Sohn - gewesen sein.

Der Mann drang nach Angaben von Cline mit einer halbautomatischen Pistole in das Lagerhaus für Autoteile ein und fesselte einen seiner ehemaligen Kollegen. Dieser konnte den Angaben zufolge mit auf dem Rücken zusammengebundenen Händen entkommen und die Polizei alarmieren.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%