Amt des Regierungschefs
Stichwahl in Buenos Aires notwendig

Bei der Wahl eines neuen Regierungschefs für die argentinische Hauptstadt Buenos Aires hat am Sonntag keiner der Kandidaten die notwendige Mehrheit für einen Sieg in der ersten Runde erzielt.

HB/dpa BUENOS AIRES. Die meisten Stimmen erhielt nach ersten Hochrechnungen der Unternehmer Mauricio Macri mit 38 %, teilte die Wahlkommission mit.

Mit 33,3 % landete der linksgerichtete Amtsinhaber Aníbal Ibarra auf Platz zwei. Die beiden müssen nun in einer Stichwahl am 14. September gegeneinander antreten. Dabei könnte sich Ibarra Umfragen zufolge mit 45 % durchsetzen.

Die Abstimmung war ein wichtiger Test für den neuen Präsidenten Néstor Kirchner, der den Amtsinhaber unterstützte. Macri, der dem früheren Präsidenten Carlos Menem nahe steht, ist auch Präsident des Fußballklubs Boca Juniors. Alle anderen der 31 Kandidaten blieben chancenlos. Wahlberechtigt waren 2,86 Mill. Bürger der Hauptstadt.

Auch in den Provinzen Salta und Catamarca fanden Gouverneurswahlen statt. Aussagefähige Ergebnisse wurden zunächst nicht bekannt.

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