An Tankstelle
Iranischer Pilgerbus explodiert in Syrien

Bei einer verheerenden Explosion in Syrien sind zahlreiche iranische Pilger getötet worden. Noch ist unklar, ob es sich um einen Anschlag oder einen Unfall handelt. Brisanz erhält der Vorfall aufgrund der angespannten Lage in Nahost.
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HB DAMASKUS. In der syrischen Hauptstadt Damaskus sind am Donnerstag laut Augenzeugenberichten mehrere Menschen getötet worden, als ein Bus mit Pilgern aus dem Iran explodierte. Zahlreiche Menschen wurden den Angaben zufolge verletzt in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht. Zunächst war nicht klar, ob es sich um einen Terrorakt oder um einen Unfall handelte.

Der Bus habe an einer Tankstelle im Vorort Sajjida Seinab gestanden, als es im hinteren Teil des Busses zu einer Explosion gekommen sei, hieß es. Unter den Opfern seien mehrere Tankwarte.

Der Schrein von Sajjida Seinab, der Enkelin des Propheten Mohammed, ist ein Wallfahrtsziel, das vor allem schiitische Muslime anzieht. Die meisten Pilger, die den Ort besuchen, kommen mit Bussen aus dem Iran. In dem gleichen Viertel waren durch einen Bombenanschlag im September vergangenen Jahres 17 Menschen ums Leben gekommen.

Syrien ist der engste Verbündete des Irans in der Region. Am Donnerstag hielt sich der iranische Atom-Unterhändler Said Dschalili zu Gesprächen mit der syrischen Führung in Damaskus auf.

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