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Diskussion: Kommentare zu: Europas Appetit nach Wachstum ist gewaltig

Karikatur eines Community-Trolls

Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie Trolle? Das sind Unholde, die nichts Gutes im Schilde führen. Internet-Trolle gibt es auch. Das sind solche, die „Beiträge verfassen und sich darin auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken“, heißt es in den einschlägigen Definitionen. Solche Provokationen würgen eine Diskussion ab. Internet-Trolle sind also Menschen, die wir in unserer Handelsblatt-Online-Community nicht brauchen. Was wir gut finden, sind Kommentatoren. Gerne solche, die auf den Punkt kommen - von uns aus kurz und schmerzhaft.
Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie haben ein Recht zu wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten.

Ihre Handelsblatt-Online-Redaktion
Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Community Richtlinien sowie unsere Netiquette.
  • 24.05.2012, 08:11 UhrWernerhomburg

    In Ihrem Artikel wird mal wieder das hohe Lied auf die KMU gesungen, die angeblich als Jobmotor fungieren. Es gibt jedoch fundierte Untersuchungen, die zeigen, dass bestimmte Schutzmechanismen für kleine Unternehmen (bis 50 Beschäftigte)in manchen Ländern (Italien, Frankreich) den Effekt haben, dass die Eigentümer dieser Unternehmen nicht in größere Dimensionen wachsen wollen, weil sie dann den o.g. Schutz verlieren würden. Dadurch erreichen sie nicht die "optimale Betriebsgröße", wodurch ein negativer Effekt auf die jeweiligen Volkswirtschaften entsteht. So bewirkt die "Förderung" von KMU genau das Gegenteil von dem, was beabsichtigt ist.
    Werner Neuhauß
    Bad Homburg

  • 24.05.2012, 08:16 Uhrihr

    Die Ergebnisse Deutsche Methode: Sparen sehen wir schon in Deutschland: Die Bürger werden immer ärmer, im sinnfreien Wettlauf um Unterbietung der Arbeitskosten gibt es keine Sieger. Es wird immer ein Land geben, in dem noch billiger, brutaler produziert wird.

    Die Nachfrage nach Produkten sinkt.

    Parallel dazu bedient sich eine immer kleiner und reicher werdende reiche Schicht mithilfe der Machthaber hemmungslos an den Ergebnissen der Arbeit anderer. Die Schere zwischen arm und reich wächst rasant.
    Die Verschwendungssucht des Staatsapparates ist übrigens nur ein Baustein dieses Zustandes. Von den reichen geduldet, um einerseits die Lorialität des Apparates zu sicheren, andererseits die eigenen Gewinne zu realisieren.

    Der einzige Weg um die Überschuldung zu stoppen ist die Verkleinerung dieser Einkomensschere - die Steuereinnahmen würden steigen. Doch das will keiner - das wesentliche Druckmittel gegen die Bürger würde verloren, die gewinne dieser Schicht geringer werden.

    • 24.05.2012, 09:48 UhrSchwachsinn

      So ein Schwachsinn. Ganz Europa lebt über seine Verhältnisse. Sie als Franzose sind wohl gewohnt, Geld zu drucken. Damit schafft man keinen Wohlstand.
      Die deutsche Industrie konkurriert mit Japan, Korea und China. Die französische spielt schon keine Rolle mehr, weil Frankreich Globalisierungsverweigerer ist.

  • 24.05.2012, 09:08 UhrMagellan

    Hunger nach Wachstum?
    Kann man das New Speach nennen? Hunger nach mehr Geld waere ehrlicher.
    Die Schuldenlaender fordern ueber einen politisch korrekten Weg weitere Milliarden.
    Das EU Schiff wird sinken- frueher, wenn noch etwas zu retten ist, oder spaeter. Dann ist die Sued EU endgueltig ein kollektiver Freizeitpark, die Banken spielen weiter im Casino und die Einwohner arbeiten irgendwann nur noch fuer die Regierung.

  • 24.05.2012, 12:10 UhrUnglaublich

    Man versucht hier strukturelle Probleme durch noch mehr Geld (aus Deutschland) zu lösen und Deutschland auf das Niveau von Frankreich, Italien, Griechenland zu ziehen, damit Frankreich in Zukunft die erste Geige spielt. Ich hab noch nie irgendwelche sinnvollen Vorschläge wie Verlängerung der Arbeitszeit, kürzer befirstete Arbeitsverträge o.ä. gehört. Dauernd wird nur nach Geld geschrien.
    Wir sind schon soweit das wir europäische Unternehmen und die französische Autoindustrie subevntionieren solle. Wo soll das alles hinführen? Wir sind auf dem besten Weg Europa in eine neue DDR zu führen in dem die deutschen versklavt werden, und die Nehmerländer sich einen Dicken auf unsere Kosten machen.

  • 24.05.2012, 16:38 Uhrbjarki

    "Europas Apetit nach Wachstum ist gigantisch". Der war gut !

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