Angeblich Dorf überfallen
Zahlreiche El-Kaida-Kämpfer im Irak getötet

Etwa 80 El-Kaida-Kämpfer wurden nach Angaben irakischer Sicherheitskräfte beim Angriff auf ein Dorf nahe der Stadt Falludscha getötet.

HB BAGDAD. 50 Rebellen seien bei den Gefechten am Mittwoch in Amirijat festgenommen worden, sagte ein Sprecher des Innenministeriums am Donnerstag. Demnach waren auch ausländische Araber und Afghanen unter den El-Kaida-Mitgliedern. Stämme des Dorfes hatten sich gegen die Extremistengruppe gestellt.

Augenzeugen zufolge überfielen dutzende El-Kaida-Kämpfer Amirijat. Die Bewohner seien geflohen und hätten die Sicherheitsbehörden um Hilfe gebeten. Daraufhin griffen Polizisten und Soldaten ein, wie es hieß. Die Auseinandersetzungen hätten sich fast den ganzen Mittwoch über hingezogen.

Sunnitische Stammesführer und die ebenfalls sunnitische El-Kaida kämpfen zunehmend erbitterter um die Macht in der westlichen Provinz Anbar, in der Falludscha liegt. Daran ist auch das US-Militär beteiligt: Es hat geholfen, einen Zusammenschluss zwischen den Stämmen gegen El-Kaida zu schmieden. Die traditionellen Führer lehnen den islamischen Gottesstaat ab, den die Extremistengruppe anstrebt. Dabei bereitet den USA die Region besonders große Sorgen, denn sie ist das Zentrum des Aufstands von Sunniten und El-Kaida gegen die vom Westen unterstützte irakische Regierung.

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