Angebliche Waffenlieferungen
Iran geriert sich als verfolgte Unschuld

Der Iran hat Anschuldigungen der USA zurückgewiesen, der Golfstaat würde Aufständische im Irak mit Waffen unterstützen. Die Präsentation von angeblich aus dem Iran gelieferten Waffen durch die US-geführten Truppen sei eine Inszenierung gewesen.

HB TEHERAN. „Was dort präsentiert wurde ist so ein schwacher Beweis, den nicht mal die Amerikaner glauben und der inakzeptabel ist“, sagte ein Sprecher des iranischen Außenministeriums am Montag. Der Iran mische sich nicht in den Irak-Konflikt ein. „Jede Einmischung in die internen Angelegenheiten des Irak werden die irakische Regierung schwächen“, sagte der Sprecher.

Vertreter der US-geführten Truppen im Irak hatten am Sonntag Bombenfragmente und andere mutmaßliche Belege für eine iranische Einmischung vorgelegt. 170 Soldaten seien durch im Iran hergestellte Sprengsätze getötet worden, erklärten sie. Einige im Irak gefundene Waffen seien nur im Iran herstellbar. Die Experten erklärten jedoch, dass es keinen direkten Beweis für eine Verbindung zwischen der Regierung in Teheran und den Aufständischen im Irak gebe. Die Bauteile für die Waffen würden von irakischen Schmugglern über die Grenze gebracht.

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