Angreifer sind noch unbekannt
Fast 200 Flüchtlinge in Burundi getötet

In Burundi ist ein UN-Flüchtlingscamp überfallen worden. 180 Menschen wurden nach offiziellen Angaben getötet.

HB BERLIN. Bei einem Angriff auf ein Flüchtlingslager in Burundi hat es laut Regierung und Vereinten Nationen mindestens 180 Tote gegeben.

Mindestens 150 Menschen seien direkt in dem UN-Camp getötet worden, teilte die Regierung mit. Weitere 30 Flüchtlinge starben laut einer Sprecherin der UN-Mission in Burundi in Krankenhäusern. Dort würden insgesamt mehr als hundert Verletzte behandelt.

Über die Angreifer ist noch nichts bekannt. Wie ein Regierungssprecher bestätigte, wurde das Lager in Gatumba, 20 Kilometer von der Grenze zum Kongo entfernt, am Freitagabend in Brand gesetzt. Die Angreifer hätten ihre Opfer erschossen oder mit Hacken getötet.

In dem Camp sind kongolesische Banyamulenge-Tutsi untergebracht, die aus der kongolesischen Unruheprovinz Süd-Kivu geflohen waren.

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