Angriff auf US-Drohne
Iran spricht von Beschuss eines unbekannten Flugzeugs

Teheran hat sich am Freitag erstmals zu US-Angaben geäußert, denen zufolge iranische Flugzeuge eine US-Drohne beschossen haben. Demnach sei die Drohne entgegen den Angaben der USA in den iranischen Luftraum eingedrungen.
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TeheranZwei iranische Kampfflugzeuge haben nach US-Angaben über dem Persischen Golf eine amerikanische Drohne beschossen. Der unbewaffnete Aufklärer des Typs MQ-1 „Predator“ sei auf einem Routineeinsatz gewesen, so das Pentagon. Teheran sagte zu den Vorwürfen zunächst nichts - ganz im Gegensatz zur Drohnenkrise 2011. Erst jetzt erklärte der Iran, es sei auf eine „unbekannte“ Maschine gefeuert worden, die in den iranischen Luftraum eingedrungen sei.

„Dank der Wachsamkeit und Entschlossenheit der iranischen Kräfte war das Flugzeug gezwungen zu fliehen“, zitierte die Nachrichtenagentur Fars Verteidigungsminister Ahmad Vahidi. Der Iran nutze alle möglichen Kanäle, darunter internationale Organisationen, um der Invasion nachzugehen.

Nach US-Darstellung wurde die unbemannte und unbewaffnete Drohne während eines Routine-Aufklärungsfluges in internationalem Luftraum über dem Persischen Golf beschossen. Sie sei aber nicht getroffen worden und sicher auf ihren Stützpunkt zurückgekehrt. Der Vorfall habe sich am bereits 1. November über internationalen Gewässern ungefähr 30 Kilometer von der iranischen Küste entfernt ereignet.

Die USA hätten dem Iran gegenüber ihre Besorgnis über den Vorfall zum Ausdruck gebracht, sagte ein Sprecher der US-Regierung. Sie hätten auch klar gemacht, dass sie ihre Beobachtungsflüge über internationalen Gewässern fortsetzen würden. Das diene der Sicherheit.

 
Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Dem schließe ich mich an...ganz großes Lob

  • Danke Handelsblatt, das geht ja in Richtung Journalismus mit qualitativem Grundsatzanspruch:

    BEIDE Seiten vollständig und unverfälscht zu Wort kommen zu lassen in ihren jeweiligen Interpretationen spannt den nötigen Kontext, um sich tatsächlich eine eigene Meinung bilden zu können.

    Ich bedanke mich für den Verzicht darauf, mittels einseitiger Berichterstattung eine manipulierende Wertung mitzutransportieren.

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