Angriff auf US-Konsulat USA nehmen Verdächtigen in Bengasi-Affäre fest

Spezialeinheiten haben einen Mann festgenommen, der im Zusammenhang mit einem im Jahr 2012 verübten Anschlag auf das US-Konsulat im lybischen Bengasi stehen soll. Er soll nun in den USA vor Gericht gestellt werden.
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Verwüstung nach dem Angriff auf das US-Konsulat im lybischen Bengasi. Quelle: AP
US-Konsulat in Bengasi

Verwüstung nach dem Angriff auf das US-Konsulat im lybischen Bengasi.

(Foto: AP)

WashingtonUS-Spezialeinheiten haben einen Kämpfer festgenommen, der 2012 am blutigen Angriff auf das US-Konsulat im libyschen Bengasi beteiligt gewesen sein soll. Der Mann werde in den USA vor Gericht gestellt, sagte US-Präsident Donald Trump am Montag. Nach Angaben aus der US-Regierung wurde der Mann in Misrata gestellt und auf ein US-Marineschiff im dortigen Hafen gebracht.

Ihm wird vorgeworfen, in den Angriff auf das Konsulat im September 2012 verwickelt gewesen zu sein. Dabei wurden US-Botschafter Christopher Stevens und drei weitere US-Bürger getötet. Es gab mehrere Untersuchungen im US-Kongress, ob die damalige Regierung unter Trumps Vorgänger Barack Obama die Öffentlichkeit über Einzelheiten des Vorfalls in die Irre geführt hat.

Trump sagte, die USA wollten auch die anderen Verantwortlichen finden und vor Gericht stellen. „Unsere Erinnerung ist tief und unser Arm ist lang“, sagte er.

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