Angriff auf US-Soldaten
Rumsfeld nach Afghanistan

Der amerikanische Verteidigungsminister Donald Rumsfeld wird am Donnerstag den afghanischen Präsidenten Hamid Karsai in Kabul Treffen. Das wurde in der afghanischen Hauptstadt bestätigt.

HB KABUL. Zu Inhalten des Gesprächs äußerte er sich nicht. In der südafghanischen Stadt Kandahar griff unterdessen ein mutmaßlicher Taliban-Kämpfer am Tage ein Fahrzeug der US-Streitkräfte an. Zwei US-Soldaten wurden verletzt.

Unter amerikanischem Kommando suchen 12 500 Soldaten der Koalitionstruppen in Afghanistan nach Kämpfern der radikal- islamischen Taliban und des Terrornetzwerks El Kaida. Rumsfeld war zuletzt vor knapp drei Monaten in Kabul. Damals hatte er für eine Ausweitung des Einsatzes der Internationalen Schutztruppe ISAF plädiert, an der die Bundeswehr maßgeblich beteiligt ist. Die ISAF operiert unabhängig von den Koalitionstruppen. Seit August haben Angriffe radikal-islamischer Rebellen besonders im Süden und Osten Afghanistans zugenommen.

Seit Beginn eines Entwaffnungsprogramms in der nordafghanischen Unruheprovinz Masar-i-Sharif vor einem Monat haben die lokalen Kriegsherren rund 100 Panzer abgegeben. In der Provinz haben sich Soldaten des afghanischen Vize-Verteidigungsministers Abdul Rashid Dostum und Generals Mohamad Atta immer wieder Gefechte geliefert. Die überwiegende Anzahl der Panzer hätten Attas Truppen abgeliefert, teilte das afghanische Verteidigungsministerium mit. Außer Panzern seien auch andere schwere Waffen abgegeben worden.

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