Angriff nahe Lyon

Französische Sicherheitsbehörden hatten Täter auf dem Schirm

Bei einem Anschlag in einer Gasfabrik nahe Lyon sind ein Mensch getötet und mehrere Personen verletzt worden. Der mutmaßliche Täter wurde gefasst. Den Behörden zufolge hatte er Kontakte zur radikalislamischen Szene.
Update: 26.06.2015 - 20:16 Uhr 31 Kommentare

Hollande: „Es war ein terroristischer Angriff“

Saint-Quentin FallavierFrankreichs Präsident François Hollande hat den Angriff auf eine Fabrik nahe Lyon im südöstlichen Zentralfrankreich als „Terroranschlag“ bezeichnet. Er sagte am Freitag in Brüssel, ein Angreifer sei festgenommen und identifiziert worden. Die Staatsanwaltschaft teilte mit, er sei definitiv der einzige Täter vor Ort gewesen, doch verhaftet worden seien auch seine Frau und Schwester sowie „ein weiteres Individuum“.

Der mutmaßliche Täter war den französischen Sicherheitsdiensten zwischen 2006 und 2008 und später zwischen 2011 bis 2013 bereits aufgefallen. Laut Staatsanwalt hat er einen Aktenvermerk wegen „radikalem Islamismus in Verbindung mit der salafistischen Szene von Lyon“.

Der 35-jährige mutmaßliche Attentäter soll am Freitag der Polizei zufolge zunächst seinen Chef, einen Transportunternehmer aus Saint-Quentin Fallavier, ermordet haben. Mit dem Fahrzeug des Opfers gelangte er dann auf das Gelände der Firma Air Products in dem kleinen Vorort von Lyons und sprengte dort mehrere Gasflaschen in die Luft.

Die Polizei zeigte sich vor allem vom Ziel des Angriffs überrascht. Sie hatte zwar auf Anschläge vorbereitet, aber eher auf ein „politisches“ Ziel in einer Großstadt – Medienbüros, eine Kirche oder Synagoge. Das Gaswerk befindet sich auf einem großen Industriegebiet. Nach Informationen der Zeitung „Dauphiné Libéré“ erschütterte am Morgen eine schwere Explosion das Werk, Feuerwehr und Polizei rückte daraufhin an.

Der enthauptete Körper des ermordeten Transportunternehmers wurde in der Nähe des Industriegeländes gefunden, sein Kopf, mit arabischen Aufschriften bemalt, war am Zaun der Anlage befestigt worden. Der Attentäter soll eine Fahne mit islamistischen Symbolen bei sich gehabt haben, nach Angaben einer Polizeisprecherin hatte er sich ein Tuch um den Kopf gewickelt.

Regierungschef Manuel Valls ordnete verstärkte Überwachung aller potenziell gefährdeten Objekte in der Region an. In Frankreich waren im Januar bei einer islamistischen Anschlagsserie auf die Satirezeitung „Charlie Hebdo“ und auf einen jüdischen Supermarkt insgesamt 17 Menschen getötet worden.

Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach Hollande ihre Anteilnahme und Solidarität nach dem Terroranschlag aus. „In diesen Stunden sind unsere Gedanken bei den Angehörigen der Opfer, und wir hoffen, dass die Verletzten möglichst schnell genesen können“, sagte Merkel nach Abschluss des EU-Gipfels in Brüssel. Das Attentat mache die große Herausforderung klar, die der Kampf gegen den islamistischen Terrorismus darstelle.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) zeigte sich nach dem Anschlag in Frankreich besorgt. „Das ist etwas, was uns besonders bewegt“, sagte de Maizière am Freitag nach der Konferenz der Innenminister von Bund und Ländern in Mainz. Gerade in Fragen der Sicherheit hingen Deutschland und Frankreich eng zusammen.

„Sei vorsichtig, sie haben Stifte!“
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  • afp
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31 Kommentare zu "Angriff nahe Lyon: Französische Sicherheitsbehörden hatten Täter auf dem Schirm"

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  • Deutschland braucht ganz dringend eine Revolution
    Und auch andere europ. Staaten
    Mit tun die Franzosen leid, die davon betofen sind
    Voktor Orban in Ungarn macht es richtig.
    Nachdem unsre Politik schläft und im Deutschhass immer weiter macht, werden sich auch bei uns -sowe jetzt in Österreich und Dänemark- stramme rechte Parteien bilden

  • Willi Kammschott,
    so lange wird das nicht mehr dauern.
    Es sind imer mehr und werden immer mehr Meschen bei uns, die das nicht mehr wollen.
    Und ich hoffe, Merkel kommt noch dahin, wohin sie gehört, ins Gefängnis.

  • Hans Meyer
    haben Sie noch nicht b egriffen, dss es Lichterketten und so was nur für Moslems gibt?
    Doch nicht für die Einheimischen

  • Wir müsssen doch unsre Willkommenskultur noch vergrößern
    Und außerdem sind diese armen Flüchlinge das, was früher die Heimatvertriebenen waren
    Also bitte etwas mehr Mitleid
    (Ironie aus)

  • illi Kammschott
    Genau das sind die Tatsachen und die Politik weiß das.
    Unsere Politiker gehören schon lange vor Gericht.
    Das eigene Land der art zu zerstören, das hat wirklich noch niemand gemacht

  • "Unter Personen, die aktuell in Sachsen als Asylbewerber registriert sind, befinden sich 499 Schwerkriminelle, die nicht abgeschoben werden können. Diese Aussage des sächsichen Innenministers Ulbig (CDU) veröffentlichte die AfD-Fraktion Sachsen am 18. Juni in einer Pressemitteilung. Eine kleine Anfrage der AfD-Fraktion ergab, dass sich 499 mehrfach straffällige Intensivtäter unter den Asylbewerbern in Sachsen aufhalten. Diese könnten laut Innenminister Ulbig nicht abgeschoben werden, weil ihr Asylverfahren noch nicht abgeschlossen ist oder ihre Heimatländer, wie zum Beispiel Tunesien, wo 193 der Schwerkriminellen herkommen, diese nicht wieder einreisen lassen. Damit bestätigte Ulbig indirekt das, was seit Monaten von kritischen Stimmen, wie den Dresdener Pegida-Demonstranten, bemängelt wird: Daß die Gesetzeslage in Deutschland Kriminellen und Asylbetrügern Vorschub leistet. Dazu erklärt der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Sebastian Wippel: "Deutschland wird zum Tummelplatz für Schwerkriminelle aus der ganzen Welt! Wenn sich diese Bankrotterklärung des Rechtsstaates herumspricht, werden weitere Verbrecher ins Land kommen, Asylanträge stellen und jahrelang ungestraft ihrem kriminellen "Handwerk" nachgehen. Jeder Staat der Welt, der seine Gefängnisse leeren will, könnte Kriminellen Flugtickets nach Deutschland in die Hand drücken und bei Rückkehr oder Abschiebung die Wiedereinreise verweigern" (epochtimes)
    Noch Fragen?

  • Die Leser und Redakteure des HB können sich gerne im Facebook überzeugen, mit wem sie, ihre Kinder und Enkel es zukünftig zu tun haben werden. Diese testosteron gesteuerten Menschen haben Oberarme, so wie die Menschen Oberschenkel. Die Bilder sprichen Bände über die Intelligenz dieser Sorte die auch ohne weiteres radikalisiert werden können, wenn sie es noch nicht sind.

  • Herr Schwarz, das ist doch alles "normal" heutzutage, lt. Murksel (Oschluch!) und "Gauckler" gehört das alles auch zu DE!. Aber sobald man einen einzigen krummen Ton dagegen sagt... Ojeh... ):

  • Ich war heue im Rhein-Main unterwegs. Offenbach, Hanau u. Frankfurt a.M.

    Alles in allem. Eine "Gran Catastrophe". Man(n) muss dann noch die öffeöffentliöffentlichen Verkehrsmittel nutzen und du meinst du wärst in einer türkischen oder anderweitigen Metropole aber nicht mehr in Germany.

    So it is!

    Da wird langfristig Frankreich u.a. nicht das einzige Land sein, die mit einem Teil der radikalisierten Bevölkerungsschicht -vergessen scheint schon der kürzliche Vorfall in der Disco Gibson in Frankfurt, wo ein 41-jähriger Gast von testosterongesteuerten aus dem Boxclub Osmanen Frankfurt (3 Täter) auf der Tanzfläche totgeprügelt wurde- zu tun haben wird. Und die anderen nennen es dsnn lapidar, mit denen haben wir nix zu tun. So einfach ist das.

    Und noch eines. Der Fall Tugce war für mich ein unglücklicher Umstand, der zum Tode des Mädchens führte.

    Der andere Vorfall im Gibson waren ein brutales killen von drei Boxern, das ganz easy ubter den Teppich gekehrt werden soll. Kann man verstehen, muss man aber nicht. Wen es interesssiert schaut unter Boxclub Osmanen Frankfurt Dreieich unter Facebook nach. Dann weißendlich der deutsche Michel zukünftig mit wem er, seine Kinder u. seine Enkel es zukünftig zu tun haben werden.

    Mich würde es jetzt nicht wundern, wenn der Beitrag nicht erscheint.

  • "die nächsten Wahlen" Die werden auch nicht viel bringen, solange der toitsche Michel so weiterschläft- und so weiterwählt, sich von der Mischpoke für dumm verkaufen und sich mit der Na.ikeule einschüchern läßt. Schon vergessen? "Das sind doch alles nur bedauernswerte Einzelfälle, es ist eben Rammadamma, da kann sowas schon mal vorkommen, und vor Allem hat das doch gar nie nichts mit dem ISlam zu tun. Versprochen!

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