Angst vor Anschlägen
Uganda warnt vor "BH-Bomben"

Ugandische Polizisten und Sicherheitskräfte sollen der weiblichen Oberweite künftig mehr Aufmerksamkeit widmen – in streng dienstlichem Auftrag. Grund sei eine Warnung vor Anschlägen radikalislamischer Terroristen, die Selbstmordanschläge mit "Büstenhalter-Bomben" planen könnten.
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HB KAMPALA. "Wir erlauben Männern nicht, Frauen an die Brust zu greifen, aber wir appellieren an weibliches Sicherheitspersonal, die BHs von Frauen gründlich zu prüfen“, zitierte die Zeitung "New Vision" den Antiterror-Experten Lodowick Awita. Die Sicherheitsbehörden des ostafrikanischen Landes sind seit Tagen in erhöhter Alarmbereitschaft, da neue Angriffe der radikalislamischen Al-Shabaab-Miliz aus Somalia befürchtet werden.

Bei zwei Sprengstoffanschlägen der Miliz waren im Juli während des Finales der Fußballweltmeisterschaft 79 Menschen getötet und mehr als 50 verletzt worden. Die Anschläge waren eine Vergeltung für die Beteiligung Ugandas an den Friedenstruppen der Afrikanischen Union (AU) in Somalia. Die aus ugandischen und burundischen Soldaten bestehende Truppe der Amisom-Mission stützt die Übergangsregierung des gemäßigten Islamisten Sheik Sharif Ahmed. Al-Shabaab kontrolliert weite Teile im Zentrum und Süden Somalias.

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