Angst vor Anschlägen
USA verschärfen Passagier-Kontrolle nochmals

Die US-Behörden wollen Fluggesellschaften künftig schon dann zur Übermittlung ihrer Passagerlisten zwingen, wenn eine ihrer Maschinen das amerikanische Territorium auch nur überfliegt.

HB WASHINGTON. Eine Sprecherin der US-Transportsicherheitsbehörde sagte der "Washington Post", es solle dieselbe Regel angewandt werden wie schon heute bei Maschinen, die auf einem US-Flughafen landen wollen: Vorab müssen die Gesellschaften eine Liste der Passagiere an die Behörden senden. Die Listen werden dann mit den internen Verzeichnissen für Terror-Verdächtige abgeglichen.

Die neue Regelung soll trotz erheblichen Widerstands ausländischer Fluggesellschaften schon in einigen Wochen in Kraft treten. Bereits vorfristig hatten die US-Behörden die Regelung Anfang April bei einem Flug der Gesellschaft KLM angewandt: Eine Maschine der Gesellschaft durfte auf dem Weg von Amsterdam nach Mexiko nicht über die USA fliegen, weil die Namen zweier Passagiere auf der US-Liste der Terrorverdächtigen standen. Mit solchen teuren Umwegen müssten künftig alle Fluggesellschaften rechnen, die nicht mit den US-Behörden kooperierten, berichtete die Zeitung.

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