
NEW YORK. "Ich denke, sie haben wie alle anderen falsch gelegen. Auch ich habe, ebenso wie die übrigen 300 Millionen Amerikaner, die Blase am Immobilienmarkt nicht kommen sehen“, sagte Buffett bei einer Anhörung vor dem Finanzkrisen-Untersuchungsausschuss FCIC in Washington. Buffett, der sonst das Licht der Öffentlichkeit sucht und vor knackigen, eindeutigen Aussagen nicht zurückschreckt, beharrte oft einsilbig auf der These, dass bis auf ein paar wenige Experten niemand die Krise habe kommen sehen.
Auf die Frage, ob nicht auch Großaktionäre, die am Geschäftsmodell von Moody’s verdient hätten, eine verantwortungsvollerer Rolle hätten spielen müssen, wiederholte er lediglich. „Ich habe damals nicht da gesessen und die Krise kommen sehen. Wenn ich es getan hätte, ich meine Aktien vermutlich verkauft“.
Ratingagenturen wie Moody's, Standard & Poor's und Fitch wird eine Mitschuld an der Finanzkrise gegeben. Ihnen wird vorgeworfen, die Krise angeheizt zu haben, indem sie zu lange zu hohe Bewertungen ausstellten und dann wiederum zu schnell herabstuften. Der Vorsitzende des US-Untersuchungsausschusses, Phil Angelides, nannte Moody's eine "Dreifach-A-Fabrik" in Anspielung auf die höchste Bewertung bei der Agentur. Anleger, die sich auf Moody's verlassen hätten, sei es nicht so gut ergangen.
Der 79jährige Buffett gilt bislang als die unantastbare Autorität des amerikanischen Kapitalismus. Seine zahlreichen TV-Auftritten und das Erscheinen auf der Hauptversammlung seiner Firma Berkshire Hathaway umweht trotz seiner enormen Krisengewinne unverändert etwas Messianisches. Wie gebannt hängen die Gläubigen an den Lippen des "Heiligen Orakels von Omaha", das aus der Provinz heraus den rechten Weg weißt. Zuletzt erreichte jedoch die Reputationskrise der „gierigen“ Wall Street, die von der Öffentlichkeit für die Wirtschaftskrise verantwortlich gemacht wird, auch die Ikone aus Nebraska.
"Dieser Zirkus einer Jahreshauptversammlung, die Darstellung, er tue nichts anderes, als Cherry-Coke zu trinken und Online-Bridge mit Bill Gates zu spielen, das ist alles eine Masche, mit der er sich als altmodischer Außenseiter geriert. Schaut man hindurch, ist er einfach ein Wall-Streeter", schreibt Duff MacDonald, angesehener Wirtschaftsautor in der jüngsten Ausgabe des "New York Magazins".
Können Sie bitte die Zitate von buffett auf Fehler prüfen?
Ah, jetzt lichtet sich langsam der Nebel....
Anlage-"Genies" könnten ihren "Visionen" kleine Hinweise an i h r e Rating-Agentur haben folgen lassen.
in Frankreich soll ein (?) Großindustrieller auch an einem derartigen "Delphi-Orakel" beteiligt sein.
Vollkommen klar, dass sich die "Prophezeiungen" erfüllt haben, und neben reichlich Wein auch Geld geflossen ist.
Also, was Europa vordringlich braucht ist zunächst nicht eine neue Ratingagentur, sondern sind neutrale Untersuchungsausschüsse, die öffentlich tagen, und an deren beginn "die Vereidigung der Zeugen und beschuldigten" steht. "Dann schaun mer ma"´.
Während sich unsere bundeskanzlerin - seit Monaten -tapfer gegegen Freunde wären muss, und sich ehemalige deutsche Groß"bänker" amüsieren,... "die wissen ja garnicht was los ist", statt Aufklärungsarbeit zu leisten um Schaden von der "eigenen" bevölkerung abzuwehren.....
Oh je Herr Abs, Herr Herrhausen, Herr Rohwedder.. wie sehr fehlen sie,... wieso eigentlich ?
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