Anschläge
Mine tötet Soldaten in der Türkei

Bei der Explosion einer ferngesteuerten Mine im mehrheitlich von Kurden bewohnten Südosten der Türkei sind Sicherheitsvertretern zufolge am Samstag zwei Soldaten getötet worden.

HB ISTANBUL. Zwei weitere Militärs wurden verletzt, als der Sprengsatz in der Provinz Elazig unter dem Fahrzeug der Männer explodierte. Nur wenige Stunden zuvor hatten türkische Sicherheitskräfte sechs kurdische Extremisten getötet. Die Rebellen der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) starben am Freitag bei einem von Hubschraubern unterstützten Einsatz in der südöstlichen Region Sirnak an der Grenze zum Irak.

In der Türkei war es in der jüngsten Zeit wiederholt zu Bombenanschlägen und Angriffen gekommen. Beobachter befürchten, die Gewalt könnte erneut auf ein Niveau wie in den 90er Jahren steigen, als der Kampf der PKK für ein eigenen Kurdenstaat seinen Höhepunkt erreichte. Mehr als 30 000 Menschen starben während der Auseinandersetzungen.

Auch am Freitag waren Bomben explodiert. Medienberichten zufolge sprengte sich in der im Norden gelegenen Küstenstadt Ordu eine Selbstmordattentäterin unweit einer Moschee in die Luft. Nach Informationen von Sicherheitsvertretern wurden zudem drei Menschen bei einem Bombenexplosion in der Stadt Diyarbakir verletzt.

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