Anschläge vor Machtübergabe
17 Tote nach Explosion im irakischen Hilla

Die Zahl der Toten durch Anschläge im Irak seit Donnerstag ist auf rund 100 gestiegen. Am Samstag kamen bei der Explosion einer Autobombe in der Stadt Hilla mindestens 17 Iraker ums Leben.

HB BERLIN. Bei einem Anschlag in der irakischen Stadt Hilla sind am Samstagabend mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen. 40 weitere wurden verletzt. Das teilte ein polnischer Militärsprecher mit. Die Opfer seien ausschließlich Iraker.

In einer Mitteilung der US-Streitkräfte hieß es, die Bombe in der 100 Kilometer südlich von Bagdad gelegenen Stadt sei vermutlich in einem Auto versteckt gewesen. Der Sprengsatz wurde demnach in der überwiegend von Schiiten bewohnten Stadt in der Nähe einer Moschee gezündet.

In den vergangenen beiden Tagen sind bei einer Anschlagsserie insgesamt rund 100 Menschen im Irak ums Leben gekommen. Mitte kommender Woche wollen die US-Besatzer die Macht an die irakische Übergangsregierung abgeben.

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