Anschlag auf schiitische Moschee
Tote bei Attentatsserie im Irak

HB BERLIN. Bei mehreren Bombenexplosionen im Irak sind rund ein Dutzend Menschen ums Leben gekommen. Neun Soldaten wurden bei einer Attacke auf einen Militärkonvoi in einem Vorort der irakischen Hauptstadt Bagdad getötet, 20 weitere wurden verletzt.

Die angegriffenen Soldaten schossen nach der Explosion nahe des Abu-Ghraib-Gefängnisses auf die Angreifer und töteten dabei einen unbeteiligten Autofahrer. Ein weiterer Iraker wurde nach Angaben eines Krankenhauses getötet, als nahe der Straße zum Bagdader Flughafen ein Sprengsatz detonierte. Sieben weitere Menschen wurden durch die Explosion verletzt, darunter drei Soldaten der US-Armee.

Eine dritte Explosion am Rand einer Straße in Bagdad verletzte zwei Polizisten. Einen vierten Sprengsatz konnten US-Soldaten vor der Explosion entschärfen.

Nahe der Stadt Samarra, 100 Kilometer nördlich von Bagdad, wurde ein Zivilist getötet, als ein Sprengsatz explodierte, der am Rand einer Straße versteckt gewesen war. Beim Anschlag auf einen Militärkonvoi in Mossul wurden drei Menschen verletzt.

Zwei Tote und zwei Verletzte gab es bei einem Selbstmordattentat auf eine schiitische Moschee in der Stadt Abu al Chassib nahe Basra. Bereits am Freitag waren bei einem Anschlag auf eine schiitische Moschee zwölf Menschen getötet worden.

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