Anschlag in Nordspanien
Die Eta bombt weiter

Die baskische Untergrindorganisation Eta macht, im Gegensatz IRA in Nordirland, keine Anstalten, ihr Waffenarsenal zu vernichten. In Nordspanien zündeten mutmaßliche Eta-Terroristen am Dienstag eine Bombe in einem stillgelegten Elektrizitätswerk.

HB SARAGOSSA. Bei dem Anschlag in Añón de Moncayo in der Provinz Saragossa wurde nach Angaben der Polizei niemand verletzt. Es entstand geringer Sachschaden. Vor der Explosion hatte ein anonymer Anrufer im Namen der Eta vor der Bombe gewarnt. Wenige Stunden zuvor hatte die Eta in einem Kommuniqué die Ansicht vertreten, dass sich „neue Möglichkeiten“ zu einer Beilegung des Konflikts im Baskenland eröffneten.

Allerdings gaben die Separatisten keine Hinweise auf eine mögliche „Waffenruhe“, über die in Spanien seit Wochen spekuliert wird. Die Organisation kündigte vielmehr an, ihren „unerbittlichen Kampf“ fortzusetzen.

Am Montag hatte die Internationale Entwaffnungskommission für Nordirland in einem Bericht an die Regierungen in London und Dublin bestätigt, dass der Prozess der Entwaffnung der nordirischen Terrororganisation IRA abgeschlossen sei.

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