Anschlag verhindert
Mindestens 13 Tote bei Kämpfen in Tschetschenien

Bei Kampfhandlungen in der von Moskau abtrünnigen Kaukasus-Republik Tschetschenien sind mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. Eine Patrouille der russischen Armee war im Bezirk Wedeno, südöstlich der Hauptstadt Grosny, auf eine Einheit tschetschenischer Rebellen gestoßen, berichtete am Montag die Agentur Interfax.

HB/dpa MOSKAU. Bei dem nächtlichen Feuergefecht starben sechs russische Soldaten, acht Soldaten wurden verwundet. Nach Militärangaben wurden sieben Rebellen getötet.

Der Zwischenfall war der erste direkte Zusammenstoß russischer und tschetschenischer Verbände seit Monaten. Mit ihrer Partisanentaktik haben sich die Rebellen vor allem auf Überfälle aus dem Hinterhalt oder Bombenanschläge verlegt.

In Grosny verhinderte die Polizei möglicherweise einen erneuten Sprengstoffanschlag auf das Regierungsviertel. In der Nähe der Gebäude entdeckten die Beamten einen geparkten Lastwagen, in dem bei einer genaueren Untersuchung 120 Kilogramm Plastiksprengstoff entdeckt wurden.

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