Anschlagsserie
Attentat in Pakistan fordert 16 Tote

Der Nordwesten Pakistans kommt nicht zur Ruhe: Mit Autobomben und Selbstmordanschlägen reagieren die Taliban auf die Offensive der Armee im Grenzgebiet zu Afghanistan. Bei einem Attentat in Peshawar kamen erneut zahlreiche Menschen ums Leben.
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HB ISLAMABAD. Bei einem erneuten Selbstmordanschlag vor dem Gerichtsgebäude in der nordwestpakistanischen Stadt Peshawar sind am Donnerstag mindestens 16 Menschen getötet worden. „Bei uns sind 16 Leichen eingeliefert worden“, sagte der Arzt Sahib Gul vom staatlichen Zentralkrankenhaus in der Provinzhauptstadt. Fünf der 25 Verletzten schwebten in Lebensgefahr.

Der Verwaltungschef der Provinzhauptstadt, Sahibzada Anis, sagte, der Attentäter habe sich am Tor des Gebäudekomplexes in die Luft gesprengt, als Polizisten ihn durchsuchen wollten. Unter den Toten seien drei Polizisten.

Peshawar ist in den vergangenen Wochen von zahlreichen tödlichen Anschlägen erschüttert worden. Im nordwestpakistanischen Grenzgebiet zu Afghanistan hatte die Armee vor gut einem Monat eine Großoffensive gegen die Taliban begonnen. Die Aufständischen haben ihre Anschläge seitdem verschärft, mehr als 300 Menschen kamen gewaltsam ums Leben. Bei der Offensive wurden bislang mehr als 540 Aufständische und über 60 Soldaten getötet.

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