Anti-amerikanische Proteste in Afghanistan
Rice ruft Moslems zu Besonnenheit auf

US-Außenministerin hat die anti-amerikanischen Proteste in Afghanistan scharf kritisiert. Sie rief die Moslems in aller Welt dazu auf, Gewaltpropaganda gegen die USA zu ignorieren. Dafür versprach Rice eine schnelle Aufklärung der angeblichen Koran-Schändung in Guantanamo.

HB WASHINGTON. „Wir haben von unseren moslemischen Freunden in der ganzen Welt von der Besorgnis über diese Angelegenheit gehört“, sagte Rice. „Wir verstehen das und teilen diese Sorgen. Es ist traurig, dass einige Menschen bei den gewaltsamen Demonstrationen ihr Leben verloren haben.“

Bei den Protesten in Afghanistan waren in den vergangenen Tagen mindestens sieben Menschen getötet worden. Auslöser waren Berichte, wonach Ermittler im US-Militärgefängnis von Guantanamo Bay den Koran auf Toiletten ausgelegt und in einem Fall runtergespült haben sollen.

„Ich möchte mich direkt an die Moslems in Amerika und der ganzen Welt wenden“, sagte die Ministerin weiter. „Geringschätzung des Heiligen Korans wird nicht und wurde niemals von den Vereinigten Staaten toleriert. Geringschätzung des Heiligen Korans ist für uns alle verabscheuenswürdig.“

Rice versprach eine volle Aufklärung des Falls. Die USA würden eine Verunglimpfung des Korans niemals dulden. Sollten sich die Berichte bestätigen, würden die Täter bestraft.

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