International

Diskussion: Kommentare zu: EU-Kommissar bleibt im Solar-Streit mit China hart

Karikatur eines Community-Trolls

Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie Trolle? Das sind Unholde, die nichts Gutes im Schilde führen. Internet-Trolle gibt es auch. Das sind solche, die „Beiträge verfassen und sich darin auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken“, heißt es in den einschlägigen Definitionen. Solche Provokationen würgen eine Diskussion ab. Internet-Trolle sind also Menschen, die wir in unserer Handelsblatt-Online-Community nicht brauchen. Was wir gut finden, sind Kommentatoren. Gerne solche, die auf den Punkt kommen - von uns aus kurz und schmerzhaft.
Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie haben ein Recht zu wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten.

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  • 28.05.2013, 18:49 UhrHarry64

    Wir sind dafür, dass wir dagegen sind!

    Na ja, mit dem Protektionismus ist es so eine Sache. Er ist Gift für den freien Welthandel. Falsch verstanderner Eifer und Starrköpfigkeit sind meist keine guten diplomatischen Ratgeber. Vor allem nicht wenn europäischen Interessen auf dem Spiel stehen. Und schon gar nicht für eine Exportnation wie Deuschland. Zumal die Solarindustrie nur ein Bruchteil am deutschen BIP ausmacht. T-Shirts werden doch schließlich auch überwiegend in Fern-Ost hergestellt, oder?

    Klar ist De Gucht zurecht sauer, da zettelt der Deutsche Frank Asbeck, Chef von Solarworld einen Handelsstreit zwischen der EU und China an, und die deutsche Kanzlerin fällt ihm nicht in den Arm. Dafür trifft sie sich zu bilateralen Gesprächen mit dem cinesischen Ministerpräsident Li Keqiang und fällt somit De Gucht in den Rücken.

    Bei all diesem hin- und hergefalle sieht doch kein Mensch mehr durch. Wenn so nachhaltige Politik aussieht, will ich erst gar nicht wissen, wie es wird, wenn mal richtige Probleme auftreten. Ich weiß nicht wie‘s euch geht, aber hat irgend wer mal was von Verbraucherinteressen gehört, in dieser Debatte? So in der Art wie, billigere Module schaffen Kaufanreitze und sichern Arbeitsplätze im Handwerk? Ist sicher nur in dem ganzen Geschrei untergegangen.

  • 28.05.2013, 19:46 UhrWFriedrich

    Zitat: "Obwohl eine Mehrheit der 27 EU-Länder die Sanktionspläne der Kommission laut einer Reuters-Umfrage ablehnt ... (meint) EU-Handelskommissar Karel De Gucht (die Sorgen und Bedenken der dt. Wirtschaft vor einem Handelskrieg sind)... reine Zeitverschwendung. Sie werden mich nicht damit beeindrucken".

    Solange die Sorgen der deutschen Wirtschaft mit Überheblichkeit beantwortet werden, stellt sich die Frage, ob wir wirklich all jene finanzieren müssen, die sich mittels Verzicht auf nennenswerten China-Export in eine sehr komfortable Position gebracht haben. Aber vielleicht geht der bittere Kelch an VW, Daimler, BMW, den Werkzeugmaschinenbau, die Chemieindustrie und Pharmazie vorbei und schlägt passgenau dort ein, wo man sich unverletzlich glaubt.

  • 28.05.2013, 21:00 Uhryger

    Deutschland ja, EU nein: Besser kann es doch nicht laufen. So langsam zerfleischen sich die Länder untereinander (siehe auch Syrien). Der Spaltpilz-Euro zeigt seine Wirkung. Und alles das treibt der AfD immer mehr Stimmen zu. Es ist die letzte Alternative für unser Land, um den Euro- und EU-Irrsinn endlich zu begrenzen und zurückzuführen. Die AfD steht bereit!

  • 28.05.2013, 23:12 UhrPeterE

    Was sind das eigentlich für abgehobene arrogante und weltfremde Bürokraten in Brüssel ? Das kommt davon wenn die Posten der EU-Kommissare nur noch mit abgehalfterten und gescheiterten Politikern besetzt werden. Hier geht es nicht um "Strafzölle" sondern Schutzzölle, also reinen Protektionismus ! Da hat ja die Lobby der abgewirtschafteten Solarworld fleißig getrommelt. Die Rechnung zahlen die europäischen Stromverbraucher. Ein Handelskonfikt mit China wird der gesamten europäischen Wirtschaft und den Arbeitsplätzen schaden. Europa hat ja anscheinend sonst keine wirtschaftlichen Probleme.

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