Anti-Terror-Maßnahmen in Frankreich
Razzia gegen Moslem-Extremisten in Paris

Razzia im Großraum Paris: Im Rahmen von Ermittlungen der Anti-Terror-Behörden hat die Polizei am Dienstag die Wohnungen von mutmaßlichen Moslem-Extremisten durchsucht. Dabei konnten zwölf verdächtige Personen festgenommen werden.

HB PARIS. Die französische Anti-Terror-Polizei hat bei Razzien gegen mutmaßliche Moslem-Extremisten im Großraum Paris am Dienstag ein Dutzend Verdächtige festgenommen.

Die Razzien seien Teil von Ermittlungen der Anti-Terror-Behörden, hieß es in Justizkreisen. Nach den bisherigen Erkenntnissen deute aber nichts auf ein Netz radikaler Moslems in der Region hin. Fünf Tage zuvor war Innenminister Dominique de Villepin Befürchtungen entgegengetreten, die Pariser Metro sei als Anschlagsziel ins Visier von Moslem-Extremisten geraten. Entsprechende Hinweise der italienischen Polizei, die aus der Aufzeichnung von Telefon-Gesprächen zwischen mutmaßlichen Extremisten stammten, seien für diesen Verdacht zu spärlich.

Die Polizei stellte bei ihren Razzien den Justizkreisen zufolge eine Handfeuerwaffe und Ausrüstung für die Fälschung von Pässen sicher. Allerdings könne das eher auf kriminelle Aktivitäten, denn auf terroristische hindeuten.

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