Apec-Gipfel
Donald Trump rechnet mit China ab

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China will „globales Netzwerk an Freihandelszonen“

Auf die Provokationen Trumps geht Xi nicht ein. Er formuliert aber eine Vision von Asiens Handel, die sich deutlich von Trump abhebt: Die Apec-Gemeinschaft müsse weiter länderübergreifende Handelsverträge vorantreiben, fordert Xi. Er wirbt für ein „globales Netzwerk an Freihandelszonen“. Im Gegensatz zu Trump hat er auch einen konkreten Vorschlag: das von China favorisierte Abkommen RCEP, über das Xi mit 15 anderen asiatischen Staaten kommende Woche in Manila verhandeln möchte.

Neben RCEP macht auch die von Trump verschmähte Freihandelszone TPP Fortschritte. Während Trump und Xi ihre Reden halten, sind die Regierungschefs der in dem Pakt verbliebenen Länder zu einer womöglich entscheidenden Verhandlung verabredet. „Es gibt große Fortschritte“, sagte kurz vorher Malaysias Regierungschef Najib Razak. „Ich bin zuversichtlich, dass wir einen Deal haben werden. Das ist wichtig für die Zukunft von Apec.“

Trumps Vorgänger Barack Obama wollte mit dem Freihandelspakt TPP, an dem China nicht beteiligt ist, den amerikanischen Einfluss in Asien stärken. Der Block hätte rund 40 Prozent des Welthandels umfasst. Nach dem Rückzug durch die Trump-Regierung ist das Projekt deutlich kleiner: Die Teilnehmerländer, zu denen auch Kanada, Mexiko, Australien und Neuseeland gehören, stehen für rund ein Sechstel des globalen Handels.

Von Trump bekamen die Länder noch die Empfehlung mit auf den Weg, seinem Beispiel zu folgen: „Ich werde immer Amerika an erste Stelle stellen und erwarte, dass ihr für eure Länder ebenso handelt.“ Auf der Welt gebe es viele Träume und Wege, aber keinen Ort wie Zuhause. „Beschützt euer Zuhause“, rief er, „verteidigt es!“

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Mathias  Peer
Mathias  Peer
Wirtschaftspresse Bangkok / Auslandskorrespondent

Kommentare zu " Apec-Gipfel: Donald Trump rechnet mit China ab"

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  • Papalapap Herr Trump ist der Größte und hat gerade für 250 Milliarden Dollar Geschäfte mit China in die USA geholt. Der deutsche Bundeshaushalt ist wie hoch ?
    Amerika zu erst, das macht der Mann, so wie dem Wähler versprochen.

  • Trump ist der größte Dummschwätzer in der Position des US-Präsidenten aller Zeiten und hat kein Rückgrat, man könnte auch Feigling oder Armleuchter sagen. Sonst hätte er in China dem Herrn Xi bereits das gesagt, was er jetzt heraus trumpetet.

  • >> Die Zeit des Lächelns ist vorbei: Nach seinem betont harmonischen China-Besuch gibt sich der US-Präsident auf dem Apec-Gipfel angriffslustig. Es ist klar, an wen sich seine Worte richten. >>

    Wer nimmt denn das Plappern des PARADIUESVOGELS TRUMP noch für eine bare Münze.......?

    Nicht man die Vietnamesen !


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