Appell
Uno-Vollversammlung fordert Ende des Kuba-Embargos

Die Vollversammlung der Vereinten Nationen hat die USA zu einem Ende ihres Kuba-Embargos aufgerufen. Bei der Abstimmung am Dienstag in New York unterstützten 184 Staaten den Appell. Nur vier waren dagegen, ein Mitgliedsland enthielt sich der Stimme. Aussichten auf Erfolg hat die Aufforderung dennoch kaum – immerhin ist es bereits der 16. Versuch.

HB NEW YORK. Die UN-Vollversammlung hat am Montag mit großer Mehrheit die USA aufgefordert, ihr seit 40 Jahren bestehendes Embargo gegen Kuba aufzuheben. Die entsprechende Resolution wurde das 16. Jahr in Folge verabschiedet. Diesmal stimmten 184 Staaten dafür und vier dagegen. Ein Land enthielt sich der Stimme. Die Resolution ist allerdings nicht bindend und wurde von den USA in den vergangenen Jahren regelmäßig ignoriert.

US-Präsident George W. Bush hat vergangene Woche eine Lockerung der Blockade abgelehnt, solange Kuba nicht voll und ganz zur Demokratie übergegangen ist. Eine Lockerung der Sanktionen zum jetzigen Zeitpunkt würde nur die Macht der Kommunisten festigen, sagte Bush.

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